Auf den Beitrag: (ID: 36713) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 422 Mal).
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kleines wintergefühl

Nutzer: _ceridwen_
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geschrieben am: 11.03.2003    um 06:22 Uhr   
tret ich vor die türe und gehe
in die luft hinein wie vor eine wand aus eis
jeder atemzug ist wie tausend nadelstiche
und meine haut spannt sich erschreckt
es ist still, kein vogelzwitschern
keine autos, keine menschen, keine tiere
die stille dröhnt aus allen ecken und
kein lüftchen regt sich
die welt ist eingefroren
es riecht nach nichts aber
ich kann die luft schmecken
ich bin der letzte mensch, der in die nacht geht
oder der erste am morgen
und während ich den mantelkragen aufstelle
muß ich plötzlich lächeln und weiß nicht wieso
Geändert am 11.03.2003 um 13:13 Uhr von _Ceridwen_
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 11.03.2003    um 09:23 Uhr   


schön geschrieben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: _ceridwen_
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geschrieben am: 11.03.2003    um 13:14 Uhr   
danke dir *G*
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Nutzer: _ceridwen_
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geschrieben am: 11.03.2003    um 13:14 Uhr   
äh beiden *lach*
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 11.03.2003    um 18:58 Uhr   
(zitat)ich bin der letzte mensch, der in die nacht geht
oder der erste am morgen
und während ich den mantelkragen aufstelle
muß ich plötzlich lächeln und weiß nicht wieso(/zitat)

ich habs! Du trägst Zeitungen aus, gell! [Spass;-)]

Hübsch geschrieben.

Vom stilistischen her ist es mir ein bißchen zu lang, atemlos. Warum machst du nicht einmal eine Zäsur zwischen den Gedanken? Die sich aneinaderreihenden Formulierungen (die sich jagenden) müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt sein.

Ansonsten finde ich das Gedicht sehr ausdruckstark und die Sprache ist sehr lyrisch.

Gruss Lama
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Nutzer: _ceridwen_
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geschrieben am: 12.03.2003    um 14:32 Uhr   
nee muss nicht sein, war mir aber nach *gg*
ich hab nicht den anspruch gut zu schreiben
ich laß nur gedanken rieseln
das versüßt mir manchmal den alltag
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