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Der kleine Sonnenschein

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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:13 Uhr   
Es war einmal ein Ehepaar. Sie lebten glücklich, mit ihren zwei Söhnen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland. Ihr erstgeborener Sohn, Cord hieß er, nach seinem Vater benannt, wurde von allen im Dorf nur „Cordi“ genannt, weil er so süß und beliebt war, jeder kannte ihn und freute sich wenn sie ihm und seiner Mutter begegneten. Der Zweitgeborene war ein paar Jahre jünger, es mögen drei oder vier gewesen sein... Jeder im Dorf kannte diese kleine Familie, die auf dem Bauernhof direkt im „Dorfzentrum“ lebte. Seit jeher war die Familie beliebt, schon die Großeltern der zwei Jungen waren gern gesehen und man begrüßte sie stets mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Doch eigentlich geht es in dieser Geschichte weder um die Eltern, noch um die Kinder dieser Familie, auch nicht um die Großeltern – denn es kam alles anders als man es bis zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte.
Wie schon erwähnt, betrieb der Vater einen Bauernhof. Er war Landwirtschaftsmeister – worauf er sehr stolz war – und bildete junge Lehrlinge aus. Eines Verhängnisvollen Tages, wurde der erstgeborene Sohn, Opfer eines dieser Lehrlinge. Er wurde von ihm übersehen und wurde so, durch einen rückwärtsfahrenden Trecker, getötet. Trauer legte sich auf die Familie, besonders die Mutter leidete unter diesem schmerzlichen Versuch. Es fehlte ihr an etwas, was wohl zu verstehen ist. So kam es, dass die beiden Elternteile, gemeinsam beschlossen, ein drittes Kind zu bekommen, damit der zweitgeborene Sohn, ein Geschwisterchen hatte.
Die Mutter gebar ihre Tochter. Nun möchte man meinen, dass es für sie beste Vorraussetzungen gab, glücklich zu werden, geliebt von ihren Eltern, freudig erwünscht von ihrem großen Bruder, lächelnd begrüßt von allen Dorfbewohnern. So sollte alles auch lange Zeit aussehen. Sie wuchs in einer heilen Umgebung auf, ihre Mutter verwöhnte sie und bemühte sich redlich die Kleine gut zu erziehen, ihr Bruder spielte mit ihr und kümmerte sich rührend um sie. Und um den Garten, der an die Einfahrt des Hofes grenzte, wurde ein Zaun gezogen, auf das nie wieder solch ein Unglück geschehen mag. Das kleine Mädchen war fröhlich und lächelte immer wenn sie durch ihre kleine, heile Welt lief, sie lachte viel, hatte Freunde und Freude. Sie verstand es von klein auf, sich entweder gut zu benehmen, oder mit ihrem kindlichen Charme dafür zu sorgen, dass jeder ihr verzieh, wenn sie doch einmal etwas anstellte. Nur mit einem, hatte ihre Mutter es wohl etwas zu gut gemeint: Mit dem Essen. So wurde das kleine Mädchen schnell schon etwas „pummelig“, doch niemand sorge sich darum, denn die Kleine hatte ja ein so sonniges Gemüt... Die Eltern waren stolz auf sie, da sie Freundschaften schloss und immer wieder stolz präsentierte, was sie im Kindergarten gebastelt hatte. Sie hatte Spaß am Kindergarten, es gefiel ihr dort. Sie malte mit ihrer besten Freundin Bilder in der Malecke, liebte es von den Kindergartentanten etwas vorgelesen zu bekommen. Nur manchmal, da kam sie nach Hause und wirkte etwas bedrückt, und wenn ihre Mutter sie dann fragte, was mit ihr sei, so fing sie an zu weinen und erzählte ihr, die Kinder hätten sie wieder geärgert und Sachen wie „Dicke Kuh“ zu ihr gesagt. Ihre Mutter tröstete sie und sagte zu ihr, diese Kinder wüssten gar nicht was sie da sagten und dass sie vielleicht einfach etwas weniger essen müsse, dann würden diese Beleidigungen aufhören.
Aber meistens, waren diese Momente nicht präsent, niemand dachte daran, die Kleine wurde immer älter und lachte weiter so wie sie es schon immer getan hatte. Sie kam in die Schule, war auch dort beliebt, bekam gute Beurteilungen der Lehrerinnen und später auch gute Noten. Die Beleidigungen kamen immer wieder vor, aber mittlerweile hatte sie es aufgegeben mit ihrer Mutter darüber zu sprechen, da es ja eh keinen Zweck hatte.
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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:14 Uhr   
Je älter sie wurde, desto nachdenklicher war sie auch. Manchmal stritt sie sich mit ihrer Mutter, wegen ganz banaler Dinge, und es gab Tage, da schlug sie einfach nur aus Wut und Trauer ihr kleines Köpfchen auf die Bettkante, schrie und weinte, brüllte sie wolle nicht mehr leben, hätte keine Lust mehr. Ihre Mutter hörte sie nicht, hielt es für normal das mit der Zeit Streitereien aufkamen, jedes Kind musste einmal lernen, dass nicht alles nach dessen Regeln spielte. Irgendwann, die Kleine muss wohl etwa in der 3. Klasse gewesen sein, fing sie an sich Nachmittags mit ihren Freundinnen zu treffen, es war Sommer und sie hatten in einer der Scheunen einen Kellerraum entdeckt. Dort trafen sie sich. Erst nur um zusammen zu sein, dann, irgendwann brachte eine von ihnen Zigaretten von ihrem Bruder mit und sie rauchten sie. Das war wohl das erste große Geheimnis, dass das Mädchen vor ihrer Mutter hatte, doch es sollte noch weiter gehen. Sie wurden älter, trafen sich weiterhin in ihrem Keller, ihrem Reich, rauchten, redeten, heckten jede Menge Unsinn aus. Die Kleine bekam von allen den Spitznamen „Sonnenschein“, da sie immer lächelte und fröhlich aussah. Sie weinte nicht mehr, wenn sie gehänselt wurde, wusste um ihre Freunde, mit denen sie reden konnte und auf sie vertrauen konnte, mit denen sie sich über die anderen aufregen konnte, denn sie waren einer Meinung. Alles Bestens, möchte man jetzt denken, aber jeder der schon eine Weile auf dieser Welt lebt, kann wissen dass es das nie ist.
Als der kleine „Sonnenschein“ 12 Jahre alt war, ging es langsam daran, die Schule zu wechseln. Dank ihrer guten Noten, war es ihr möglich aufs städtische Gymnasium zu gehen – jedoch war sie die einzige aus ihrem Freundeskreis. Auch ihre beste Freundin, musste sie auf der Realschule zurücklassen. Die treffen im Keller wurden weniger, durch einen Streit mit der eben genannten besten Freundin, redeten die beiden lange Zeit nicht miteinander, ertrugen sich eigentlich nur. Das betrübte den „Sonnenschein“ ein wenig. Sie kam in eine neue, unbekannte Klasse und wie sich zu ihrem Unglück herausstellte, fand sie dort auch nicht so leicht Anschluss wie man es sich wünschen möchte. So saß sie Nachmittags alleine zu Hause, die neue Schule war schwer und ihre Noten wurden schlechter, was sie letztendlich auch nicht besonders aufbaute.
So ging es einige Zeit lang, der „Sonnenschein“ wurde traurig... konnte es irgendwann nicht mehr aushalten und vertraute sich nach langer Zeit ihrer Mutter an. Diese redete ihr gut zu, dass alles auch wieder besser werden würde, das sie Freunde finden würde und wenn sie sich an alles gewöhnt hätte, würden auch die Noten wieder besser. Unser „Sonnenschein“ bekam neuen Mut, strengte sich an, versöhnte sich nach etwa einem Jahr wieder mit ihrer Freundin, schloss neue Freundschaften in ihrer Klasse... nur die Noten wurden nicht besser. Und, diese Zeit hat spuren von sich getragen, die, wenn auch gut versteckt in ihrer Seele liegen blieben und Schatten auf die Sonne warfen. Von Zeit zu Zeit, fragten sie Bekannte aus dem Dorf, ob es denn wieder besser laufen würde in der Schule und ob sie Anschluss gefunden hätte. Das weckte in der Kleinen Wut hervor, denn sie hatte sich im Vertrauen an ihre Mutter gewendet... diese Wut verflog zwar wieder etwas, aber sie beschloss ganz alleine für sich, dass sie ihrer Mutter nie wieder so etwas sagen würde. Dabei blieb es auch.
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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:16 Uhr   
Bald schon, kam sie in das Alter, in dem Mädchen sich das erste mal verlieben, so kam es auch bei ihr. Sie verliebte sich. Das erste mal, sollte es nicht sein, der Junge hatte kein Interesse an ihr, das tat ihr weh, aber sie verkraftete es. Darauf folgte eine Beziehung, mit einem gleichaltrigen Jungen, sie glaubte ihn zu lieben, jedoch merkte sie irgendwann, dass dies nicht so war, wurde unglücklich und eines Tages, machte sie etwas, was wohl ihr Leben lang das größte Geheimnis bleiben würde, was sie hat. Sie nahm das Taschenmesser in die Hand, drückte die Klinge in ihre Haut und schnitt. Völlig abwesend und nicht imstande zu wissen, geschweige denn zu verhindern, was sie da tat. Bald darauf, ging ihre Beziehung mit dem Jungen zu Ende, das Mädchen wurde immer trauriger und langsam, ganz langsam, nannte niemand sie Sonnenschein, denn das Lächeln wurde seltener und blasser. Einer Freundin vertraute sie sich an, sie schrieben sich lange Briefe, dachten jede für sich viel nach, wurden mit der Nase direkt daraus gestoßen, dass die Welt vielleicht doch nicht so war, wie sie es sich immer vorstellten. Ihre Freundin bat sie, so etwas wie mit dem Messer, nie wieder zu machen, und das Mädchen hielt sich zunächst auch daran, doch unglücklich blieb sie. Bald schon, sollte sie sich ein weiteres Mal verlieben, diesmal, war der Junge aber nicht so alt wie sie, sondern fast 4 Jahre älter. Damals war sie grade 14 geworden, und er war 17. Sie schwebte auf Wolke 7, dachte, sie hätte endlich wieder glück in ihrem Leben. Mit ihm konnte sie reden, ihm konnte sie sich anvertrauen, wenn auch zuerst noch sehr zaghaft, zu lange hatte sie schon geschwiegen. Zu dieser Zeit, redete sie schon kaum mehr mit ihrer Mutter, welche mittlerweile schon einen Nervenzusammenbruch hatte und Depressionen, und grade als das Mädchen so sehr verliebt war, lag ihre Mutter mit einer lebensgefährlichen Blutvergiftung im Krankenhaus... doch das Mädchen störte es nicht sonderlich, war vielleicht anfangs ein wenig geschockt, gewöhnte sich jedoch schnell an den Gedanken, ihre Mutter ein paar Wochen nicht zu sehen. Die Liebe des Jungen, gab ihr Kraft und Mut, sie dachte, sie hätte jemandem gefunden, mit dem sie gerne sehr viel Zeit verbringen würde. Doch wieder, kam alles anders als sie es sich wünschte. Bald schon verlor der Junge das Interesse an ihr, verließ sie, meldete sich nie mehr, brach den Kontakt vollends ab. Das tat dem Mädchen so sehr weh, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als wieder zu dem Taschenmesser zu greifen. Ihr damaliger Spitzname, war schon längst vergessen, denn mit der Zeit, wurde ihr Gesicht immer dunkler und sie fühlte sich immer mehr zum Dunklen hingezogen. Sie dachte viel nach, sehr viel, hatte zum ersten Mal Gedanken, die sie sonst nie für möglich gehalten hätte, Gedanken wie: „Wenn ich mir selbst weh tun kann.... zu was bin ich dann noch fähig?“ Und in ihrem Kopf, formten sich zeitweise kranke Bilder, die ihr Angst machten. Wiederrum, verliebte sie sich. Gewann durch diesen „Mann“- denn es war kein Junge mehr – neuen Halt, glaubte sie würde es vielleicht schaffen, doch noch glücklich zu werden. Durch ihn, kam sie in Kontakt mit Dingen, die ihr früher nie bekannt waren, Begriffe wie „Melancholie“, „Suizid“ und „schwarz sein“, bekamen ganz neue Bedeutungen für sie. Waren es vorher nur Worte die sie einmal gelesen hatte, aber dich nichts hatte darunter vorstellen können, so definierte sie sich langsam aber selber selbst damit. Der „Mann“ den sie liebte, wollte sich nicht auf eine Beziehung mit ihr einlassen, obwohl er sie, wie er sagte, sehr gern hatte. Das Gesicht unseres früheren „Sonnenscheins“, wurde mit der Zeit verbitterter, sie weinte oft, tauschte bald das stumpfe Taschenmesser gegen Rasierklingen aus, musste sich selbst oft in depressiven Zuständen wiederfinden, die kranken Phantasien reiften in ihrem Kopf heran, schon bald dachte sie täglich darüber nach, wie sie sich umbringen könnte. Und Niemand, hatte auch nur eine Ahnung wie sehr sie leidet. Ihre Arme und Beine übersäht von Narben, eine feste Mauer durch die kein Laut von ihr dringt um sie herum und ein aufgesetztes Lachen, das allen eine heile Welt vorspielte, so eben, wie fast jeder Mensch durch die Welt läuft, nur um zu verstecken wie er wirklich ist.

Hätte man mir diese Geschichte vor ungefähr 2 Jahren gezeigt, hätte ich mitleid mit dem Mädchen gehabt.
Heute weiß ich, dass Selbstmitleid auch keinen Sinn hat.

~Just the way of life~
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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:17 Uhr   
Bald schon, kam sie in das Alter, in dem Mädchen sich das erste mal verlieben, so kam es auch bei ihr. Sie verliebte sich. Das erste mal, sollte es nicht sein, der Junge hatte kein Interesse an ihr, das tat ihr weh, aber sie verkraftete es. Darauf folgte eine Beziehung, mit einem gleichaltrigen Jungen, sie glaubte ihn zu lieben, jedoch merkte sie irgendwann, dass dies nicht so war, wurde unglücklich und eines Tages, machte sie etwas, was wohl ihr Leben lang das größte Geheimnis bleiben würde, was sie hat. Sie nahm das Taschenmesser in die Hand, drückte die Klinge in ihre Haut und schnitt. Völlig abwesend und nicht imstande zu wissen, geschweige denn zu verhindern, was sie da tat. Bald darauf, ging ihre Beziehung mit dem Jungen zu Ende, das Mädchen wurde immer trauriger und langsam, ganz langsam, nannte niemand sie Sonnenschein, denn das Lächeln wurde seltener und blasser. Einer Freundin vertraute sie sich an, sie schrieben sich lange Briefe, dachten jede für sich viel nach, wurden mit der Nase direkt daraus gestoßen, dass die Welt vielleicht doch nicht so war, wie sie es sich immer vorstellten. Ihre Freundin bat sie, so etwas wie mit dem Messer, nie wieder zu machen, und das Mädchen hielt sich zunächst auch daran, doch unglücklich blieb sie. Bald schon, sollte sie sich ein weiteres Mal verlieben, diesmal, war der Junge aber nicht so alt wie sie, sondern fast 4 Jahre älter. Damals war sie grade 14 geworden, und er war 17. Sie schwebte auf Wolke 7, dachte, sie hätte endlich wieder glück in ihrem Leben. Mit ihm konnte sie reden, ihm konnte sie sich anvertrauen, wenn auch zuerst noch sehr zaghaft, zu lange hatte sie schon geschwiegen. Zu dieser Zeit, redete sie schon kaum mehr mit ihrer Mutter, welche mittlerweile schon einen Nervenzusammenbruch hatte und Depressionen, und grade als das Mädchen so sehr verliebt war, lag ihre Mutter mit einer lebensgefährlichen Blutvergiftung im Krankenhaus... doch das Mädchen störte es nicht sonderlich, war vielleicht anfangs ein wenig geschockt, gewöhnte sich jedoch schnell an den Gedanken, ihre Mutter ein paar Wochen nicht zu sehen. Die Liebe des Jungen, gab ihr Kraft und Mut, sie dachte, sie hätte jemandem gefunden, mit dem sie gerne sehr viel Zeit verbringen würde. Doch wieder, kam alles anders als sie es sich wünschte. Bald schon verlor der Junge das Interesse an ihr, verließ sie, meldete sich nie mehr, brach den Kontakt vollends ab. Das tat dem Mädchen so sehr weh, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als wieder zu dem Taschenmesser zu greifen. Ihr damaliger Spitzname, war schon längst vergessen, denn mit der Zeit, wurde ihr Gesicht immer dunkler und sie fühlte sich immer mehr zum Dunklen hingezogen. Sie dachte viel nach, sehr viel, hatte zum ersten Mal Gedanken, die sie sonst nie für möglich gehalten hätte, Gedanken wie: „Wenn ich mir selbst weh tun kann.... zu was bin ich dann noch fähig?“ Und in ihrem Kopf, formten sich zeitweise kranke Bilder, die ihr Angst machten. Wiederrum, verliebte sie sich. Gewann durch diesen „Mann“- denn es war kein Junge mehr – neuen Halt, glaubte sie würde es vielleicht schaffen, doch noch glücklich zu werden. Durch ihn, kam sie in Kontakt mit Dingen, die ihr früher nie bekannt waren, Begriffe wie „Melancholie“, „Suizid“ und „schwarz sein“, bekamen ganz neue Bedeutungen für sie. Waren es vorher nur Worte die sie einmal gelesen hatte, aber dich nichts hatte darunter vorstellen können, so definierte sie sich langsam aber selber selbst damit. Der „Mann“ den sie liebte, wollte sich nicht auf eine Beziehung mit ihr einlassen, obwohl er sie, wie er sagte, sehr gern hatte. Das Gesicht unseres früheren „Sonnenscheins“, wurde mit der Zeit verbitterter, sie weinte oft, tauschte bald das stumpfe Taschenmesser gegen Rasierklingen aus, musste sich selbst oft in depressiven Zuständen wiederfinden, die kranken Phantasien reiften in ihrem Kopf heran, schon bald dachte sie täglich darüber nach, wie sie sich umbringen könnte. Und Niemand, hatte auch nur eine Ahnung wie sehr sie leidet. Ihre Arme und Beine übersäht von Narben, eine feste Mauer durch die kein Laut von ihr dringt um sie herum und ein aufgesetztes Lachen, das allen eine heile Welt vorspielte, so eben, wie fast jeder Mensch durch die Welt läuft, nur um zu verstecken wie er wirklich ist.

Hätte man mir diese Geschichte vor ungefähr 2 Jahren gezeigt, hätte ich mitleid mit dem Mädchen gehabt.
Heute weiß ich, dass Selbstmitleid auch keinen Sinn hat.

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hmm... nun ja... das Glück in sich selbst suchen/finden...
Magst du vielleicht recht haben... nur...
wenn einem im Leben immer eingeredet wird, man ist nichts wert, nur weil man anders ist als alle anderen, nur ein bisschen dicker, wenn man niemandem, nicht mal der eignen Mutter mehr vertrauen kann, wenn man laufend enttäuscht wird und das Gefühl hat, von niemandem mehr wirklich geliebt zu werden... dann hat man nicht besonders viel Selbstvertrauen... und dann ist das manchmal etwas schwer glücklich mit sich selbst zu sein..
deutlich machen wollte ich eigentlich... hm.. keine Ahnung... es war eigentlich eher spontan *lächel*
nein.. vielleicht... das jeder Mensch, egal wie gut die Vorraussetungen für sein Leben sind, irgendwie abrutschen kann.
Wie dem auch sei... danke dir für deine Antwort, und für die Lieben Wünsche *lächel*

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