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kRiEg... |
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geschrieben am: 15.03.2003 um 22:03 Uhr
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Schießt Amor bittre, tödliche Pfeile,
die mit Hass und Neid vergiftet sind?
Ich seh die Welt gesplittert in tausend Teile,
bewaffnete Staaten, der Krieg beginnt.
In Tränen verliert sich die Vernunft,
das Blutrot überströmt den Globus,
zersört sind Städte, auch manch andere Unterkunft,
durch Kamf der Großen und deren Modus.
Die Menschen sind erbärmliche Wesen,
wenn sie der Liebe widerstehen,
und statt zu tolerieren sich auslesen,
dann müssen sie durch sich selbst vergehen.
Dem Tod geweiht, das Leben wohl nicht wert,
auch die Größten sind kaum in Schutz,
Amor will uns Liebe geben -doch nicht begehrt,
werfen wir seine Gaben einfach in den Schmutz.
-kiss- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.03.2003 um 22:19 Uhr
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Mit Gänsehaut in einer Ecke warten,
Raketen hören, wie sie starten.
Verzweifelt an den Nägeln kauen,
und zaghaft in die Zukunft schauen.
Opfer sehen wie sie sterben,
Versteckte Soldaten, die gefunden werden.
Schreie, die jeden bewegen im Herzen,
Nachvollziehbarkeit der Schmerzen.
Klirrende Kälte, knurrende Mägen,
Hoffnung auf einen besonderen Segen.
Furcht und Flucht, sowie endlose Nächte,
kein Essen, Geld und keine Rechte.
Leben, das gar kein Leben mehr ist,
Erlebnisse, die man niemals vergisst.
Bleibende Schäden, Ratlosigkeit, Sorgen,
Trauer weit und breit.
Kriege, was bezwecken sie?
Menschenopfer und Hysterie!!!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 11:01 Uhr
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Habt die Menschheit denn nichts gelernt?
Oder zählen sich einige "Staatsoberhaupte" nciht zu den "normalen" Menschen?
Ich dachte mehr oder weniger, wir hätten genug Krieg und Hass, Angst und Qualen erlebt und erlitten,
um zu begreifen,
was es wirklich ist ...
Doch anscheinend hab ich mich geirrt ...
Was haltet ihr von ner Idee, dass sie Bush, Sadam und Bin Laden einfach zu nem Boxkampf treffen und dort ihre Zwiste beseitigen, ohne das andere reingezogen werden nichweiß,oblachenoderweinensoll ;(
Schnuck |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 17:20 Uhr
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Schnuck, ne sehr gut idee ... kompliment, liebe kiss! Ich hab richtig Angst, wenn ich ehrlich bin.
Verdammt, hoffentlich bauen die keine scheiße, echt ...
~pebbelz~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 17:43 Uhr
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krieg
1944
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
krieg
1945
krieg
krieg
krieg
krieg
mai
Ernst Jandl
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 18:13 Uhr
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Panzer rollen für den Sieg,
in dem gottverdammten Krieg,
Zivilisten und Soldaten
in' s Inferno dort geraten,
sterben grausam, sterben sinnlos,
Trauer, Elend, Hunger groß.
Was die Menschen sich erschaffen,
wird vernichtet von den Waffen,
Trümmer und verbrannte Erde.
Die Hoffnung, daß es Frieden werde,
glimmt im Bombenhagel schwach,
Kanonendonner grollt noch nach.
In blutgetränkten Trümmern steh'n,
zum schwarz gefärbten Himmel seh'n,
fluchen auf die Politik,
suchen nach dem neuen Glück,
"niemals wieder" wird geschworen,
ein neuer Friede wird geboren.
Bis zum nächsten Haß-Ausbruch,
dann kommt er wieder, der Geruch,
von Vernichtung und von Tod,
neues Elend, neue Not.
schnucky, wenn das echt gehen würde und damit alles aus dem weg geräumt wär`-> herrlich!!!!
aber an dem punkt holt uns wohl oder übel die realität wieder ein...leider
/pebb lieb redrückz
dangö (O:
~mit gänsehaut entschwindet Geändert am 16.03.2003 um 18:15 Uhr von KiSs60 |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 19:41 Uhr
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schütteltz
ERnst Jandl mussten wir erst interpretieren .. und zwar genau das GEdicht ... ich fands bissel blöd ... aber es passt schon zu der Lage im Mom ... und vor allem ,... als ich das interpretieren sollte und als wir drüber geredet haben ... da fand ich es gar nicht mehr so doof ... interessant wie sich sowas wandeln kann ...
Krieg
Schreie
Blut
Körperteile überall
Kleiderfetzen
Über all dem
Dröhnen die Sirenen
Feueralarm
Bombenalarm
Feindlicher Alarm
und eigener Alarm
Kinder in Dreck und Schmutz
Haben Krankheiten
Sie verrecken in diesem Elend
Nur ...
nur wofür ??!!
Nur damit der Dicke dort bekommt, was er will ...
Schnuck |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 19:50 Uhr
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Wer mit sich selber
in Frieden lebt,
kommt nicht in Versuchung,
anderen den Krieg zu erklären.
Ernst Ferstl
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 19:54 Uhr
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Seit die Engel so geraten,
O wie viele blutge Taten
Hat der Streit auf wildem Pferde,
Der geharnischte, vollbracht!
In wie mancher heilgen Nacht
Sang der Chor der Geister zagend,
Dringlich flehend, leis verklagend:
"Friede, Friede ... auf der Erde!"
Zweite Strophe aus dem Gedicht
"Friede auf Erden" von C. F. Meyer
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 21:01 Uhr
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stimmt schnucky nach längerem betrachten und analysieren findet jeder seinen eigenen sinn in dem oberen gedicht von ernst jandl!
~Heute stehen wir am Abgrund. Und morgen sind wir einen Schritt weiter.~
"Im Krieg verbinden sich die letzten Raffinessen der Wissenschaft mit den Grausamkeiten der Steinzeit."
Winston Churchill
/lülü durchknufflz |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 21:27 Uhr
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Da hat Winston Churchill aba recht .. *nicktz* ... und das is egal in welcher Zeit wohl immer so und wird immer so sein ...
Ich versteh nicht, wie man sich preisen kann, dass man soo weit in der Technik und sooo intelligent ist und sooo toll und so weiter ... und gleichzeitig einen Krieg befürworten kann, der , wie man weiß, sooo grausam ist, dass jeder gesunde Menschenverstand ihn ablehnt ...
Manchmal wundere ich mich über diese Rasse, die sich Mensch nennt ...
Schnuck |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 21:39 Uhr
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(zitat)
/lülü durchknufflz(/zitat)ui redurchknullts
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 21:46 Uhr
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w |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2003 um 07:57 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2003 um 16:13 Uhr
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Aufgestanden ist er, welcher lange schlief,
Aufgestanden unten aus Gewölben tief.
In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt,
Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand.
In den Abendlärm der Städte fällt es weit,
Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit,
Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis.
Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß.
In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht.
Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht.
In der Ferne <wimmert> ein Geläute dünn
Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn.
Auf den Bergen hebt er schon zu tanzen an
Und er schreit: Ihr Krieger alle, auf und an.
Und es schallet, wenn das schwarze Haupt er schwenkt,
Drum von tausend Schädeln laute Kette hängt.
Einem Turm gleich tritt er aus die letzte Glut,
Wo der Tag flieht, sind die Ströme schon voll Blut.
Zahllos sind die Leichen schon im Schilf gestreckt,
Von des Todes starken Vögeln weiß bedeckt.
Über runder Mauern blauem Flammenschwall
Steht er, über schwarzer Gassen Waffenschall.
Über Toren, wo die Wächter liegen quer,
Über Brücken, die von Bergen Toter schwer.
In die Nacht er jagt das Feuer querfeldein
Einen roten Hund mit wilder Mäuler Schrein.
Aus dem Dunkel springt der Nächte schwarze Welt,
Von Vulkanen furchtbar ist ihr Rand erhellt.
Und mit tausend roten Zipfelmützen weit
Sind die finstren Ebnen flackend überstreut,
Und was unten auf den Straßen wimmelt hin und her,
Fegt er in die Feuerhaufen, daß die Flamme brenne mehr.
Und die Flammen fressen brennend Wald um Wald,
Gelbe Fledermäuse zackig in das Laub gekrallt.
Seine Stange haut er wie ein Köhlerknecht
In die Bäume, daß das Feuer brause recht.
Eine große Stadt versank in gelbem Rauch,
Warf sich lautlos in des Abgrunds Bauch.
Aber riesig über glühnden Trümmern steht
Der in wilde Himmel dreimal seine Fackel dreht,
Über sturmzerfetzter Wolken Widerschein,
In des toten Dunkels kalten Wüstenein,
Daß er mit dem Brande weit die Nacht verdorr,
Pech und Feuer träufet unten auf Gomorrh.
so viele gedanken hab` ich mir schon über den Krieg gemacht,
nie einen Grund für ihn gefunden...
(zitat)Manchmal wundere ich mich über diese Rasse, die sich Mensch nennt ...
(/zitat)
da magst du wohl /leider/ recht haben.
das bild von windir find ich sehr schön!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2003 um 16:15 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2003 um 18:43 Uhr
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Die Erde ist nur noch am Weinen,
der Menschheit Fluch ist ihr Gewicht,
denn ahnungslos wie manche scheinen
ist diese Art schon lange nicht...
Die Erde krümmt sich schon in Wehen,
der Menschheit Fluch ist ihr Tyrann,
vielleicht hört sie auf sich zu drehen,
verglüht im All wohl irgendwann...
Die Erde hustet vor Ausbeutern,
denn wo die Menschheit sich bewegt,
die Flüsse, Meere nur noch meutern
weil zuviel Schmutz sie alle trägt...
Die Erde zürnt schon den Nachfahren,
wo Menschheit, Menschen schon totschlägt,
kein Friede über 1000 Jahren
von dieser Gattung ist belegt...
Die Erde, ach - sie wird sich wehren,
wohl mit Gewalt und Naturdrang
und uns - die Menschen - auch belehren,
daß jeder schuldig ward daran...
Die Erde rinnt voll roter Tränen,
der Menschheit Blut kein Himmelreich,
die Völker müssen sich schon schämen,
daß sie nie wachten auf zugleich!
-> von Karl - Heinz Wacker <-
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