Auf den Beitrag: (ID: 36768) sind "12" Antworten eingegangen (Gelesen: 923 Mal).
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Wann brennt die Welt???

Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 20.03.2003    um 17:56 Uhr   
Wieder einmal rasseln sie mit den Säbeln
unter dem Mantel der Humanität
wollen einen Tyrannen stürzen
damit es dem Volke besser geht

Erdrückend ist ihre Streitmacht
zu Abertausenden rücken sie an
wohl wissend das die meisten Opfer
nur unter dem einfachen Volk sein kann

Die Meinung der Welt interessiert sie nicht
sie nehmen sich einfach das Recht
obwohl man schon dabei war
die Waffen des Tyrannen zu vernichten

Schon flogen die ersten Raketen
und trafen unschuldiges Leben
man traf einen Journalistenkonvoi
ein Toter und mehrere Verletzte das Resultat

Die Mehrheit der Welt ist gegen diesen Krieg
doch läst er sich nicht mehr stoppen
sie wollen jetzt das vernichten
was sie haben einmal gesät

Selbst wie ein Tyrann führt er sich auf
der kleine Mann aus Texas
nicht mal die UNO bringt ihn zur Räson
lässt sich nichts sagen in seiner Verbohrtheit

Was wird sein wenn der Krieg ist vorbei
wer wird sein nächstes Opfer
unter dem Mantel der Terrorbekämpfung
obwohl von Amerika die Saat des Terrors selbst gesät

Ihnen geht es doch nur um Öl und Macht
was anderes hat nie gezählt
und wenn das so weiter geht
wird einmal ein Flächenbrand entstehen

Big

Geändert am 20.03.2003 um 18:42 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.03.2003    um 17:59 Uhr   
Nickt nachdenklich gut geschrieben Big
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 20.03.2003    um 18:15 Uhr   
zustimmtz und röschen anlächeltz*

~peb~
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 20.03.2003    um 18:23 Uhr   

Was die USA unter Weltpolitik versteht
grenzt schon an Größenwahn

Big
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 20.03.2003    um 18:28 Uhr   
mhh ... cih weiß gar nich was ich zu gem thema sagen soll ... ich findŽs unfair, schrecklich und total unvorstellbar. das schlimmste aber ist, dass man dagegen nichts tun kann. scheiß da ... :(

~peb~
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.03.2003    um 18:30 Uhr   
Stimmt Pebbi zu soviele unschuldige müssen sterben :-(
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Green_Fox
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geschrieben am: 20.03.2003    um 18:57 Uhr   
WANN BRENNT DIE WELT?

trägst du da nciht ein wenig dick auf? Du verwässerst so den eindruck, den du vermutlich erwecken wolltest. hab scon bessere antikriegslyrik gelesn.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.03.2003    um 19:03 Uhr   
Abseits vom breiten Pfade
Irrte auch ich,
Denn ich verstand nicht
Das Tun der Menschen.
Da nahm die Wüste mich auf -
Und durch den Sand
Schritt ich mit blutenden Füßen
Weiter und weiter,
Und ich sah nicht zurück,
Wo der bläuliche Nebel
In endlosen Weiten
Die Dörfer der Menschen verschlang.

Da kreiste am Himmel
Mit ausgebreiteten Schwingen
Ein Riesengeier,
Die Einsamkeit.
Da sank die Sonne
Mit brandigem Schimmer,
Und Schatten huschten vorüber
Wie abgeschiedene Geister.
Da brachen aus ihren Höhlen
Die Tiere der Wüste,
Und ihr Gebrüll
Durchtoste das Sandmeer,
Lüstern nach Raub.
Und mir entgegen
Grinste der Hunger,
Grinste der Durst
Und die seelentötende Einsamkeit.

Und ich in der Wüste
Der einzige Mensch.

Da höhnte der Geist:
»So sprich, warum bist du
Dem Pfade der Menschen entflohn -
Dem breiten Pfade
Durch Weizenfelder? -«

Und ich neigte die Stirne und sprach:
»Ich habe nicht Teil an ihnen.«

Und wieder höhnte her Geist:
»Daß du entwichen,
Dem eigenen Geschlecht,
Ist nun dein Fluch -
Denn die einsamen Pfade
Führen zum Tod ...
Du dürstest nach Menschen
Und stirbst am Durste ...«

Und ich wanderte weiter,
Umbrüllt von hungrigen Tieren,
Umflattert von irrenden Schatten -
Und es höhnten die Steine am Weg:
»Der einzige Mensch!«

Und weiter und weiter -
Endlos der Himmel,
Endlos die Wüste,
Und mitten darinnen
Ein kleines, klopfendes Herz!

Umfiebert die Stirn,
Vertrocknet die Lippe,
Keuchend der Atem! - -
Da stieg mir der Wahnsinn empor.
Und ich küßte am Wege den Stein.
»O hätte Menschenfuß
Dich je betreten!
O wäre auf diesem Pfade
Ein andrer gewandelt!
O einmal nur
Ein Kinderlachen,
Ein Glockentönen,
Bevor ich sterbe - -
Mich dürstet nach Menschen.«

Da - vor mir im dünnen Sande
Auf glatten Felsen
- Barmherziger Gott! -
Eine Menschenspur!
Und weinend brach ich ins Knie.

Nicht mehr der einzige Mensch
Ein anderer vor mir!
Wohin sein Pfad?
Verschlang ihn die Wüste?
Kehrte er heimwärts
Zu seinem Geschlecht?
Schritt er im Wahnsinn?
Schritt er, von Sehnsucht beschwingt,
Nach leuchtenden Zielen?
So rede, rede,
Heilige Spur! - -

Doch die Einsamkeit sprach:
»Wozu die Frage? -
Ein Mensch, ein Mensch,
Der gelitten wie du
Und geirrt wie du!
Ein Mensch in der Wüste,
Abseits vom Pfade
Der Weizenfelder,
Suchend das Licht!« - -

Da wich der Wahnsinn
Da strahlte die Nacht,
Da stand der Himmel in Flammen -
Und wund geküßt
Auf nacktem Stein
Hab' ich die brennende Lippe ...

Ein Mensch in der Wüste!
Im Sand eine Spur! - -

Hab' Dank, o Fremdling ...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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"Autor"  
Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 20.03.2003    um 22:39 Uhr   




Hassu schön geschrieben Münschä .. würd dir auch liebend
gerne was dichten aber zum Thema krieg fällt mir nie etwas
gescheites, ehre etwas bescheidenes, ein .. tut misch shorrü

Dir ein dickes hier lässts

bye Lilchen

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 20.03.2003    um 22:43 Uhr   

*schmunzel* dann setze doch das "bescheidene" in Worte ;-)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 20.03.2003    um 22:52 Uhr   
jaja .. du kannst das so leicht sagen..
Bin doch noch ein kleiner Dichtersschüler

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 20.03.2003    um 22:55 Uhr   
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.03.2003    um 09:02 Uhr   
Aber das ist
Armageddon.
Die stählerne Faust,
die sich erbarmungslos
ihren Weg bahnt,
in jedwedes Herz.

Heute noch schlug es
zwischen Subway und Börse
seinen gewohnten provinziellen Schlag,
verfangen in puritanischem Ernst
in der Verschwendung räuberischer
Ressourcen.

Dies ist Fanal!
Auf all die Borniertheit,
die sich in Damast
einen gefährlichen Schlaf gemacht.

Ohr und Mund verschlossen.
Es ist Kehraus!
Wo werden wir uns wiedersehen,
wenn nicht auf dem Trümmerhaufen der Endzeit?

Wo sich die Türme der geheiligten
Festung gefährlich neigen
auf den Spott und die Habsucht
des Raubrittertums, des Kreuzrittertums,
des exorzistischen Wahns,
die fressende Moral
und das schlagende Herz?

Ja, wenn es nur das wäre.
Aber es ist mehr.
Es ist das Ende des Menschseins
hüben und drüben,
oben und unten,
schwarz und weiß,
Ost und West.

Wer maßt sich an
die Grenzen zu ziehen
zwischen Barbarei und Zivilsiertheit?

Wir? Ihr?
Wo liegt Euer und unser Herz begraben?
Wenn es nicht schlagen kann
im Angesicht des Erbarmens, des Mitleids,
des Opfers?

Und sag mir:
Ist dein Hass nicht auch mein?
Ist dein Herz nicht mein Blut,
und deine Schuld der Gefährte meiner Unschuld?
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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