| "Autor" |
rote linien 2 |
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geschrieben am: 21.03.2003 um 21:59 Uhr
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Ich habe die ganze zeit versucht, nicht an dich zu denken, aber das war irgendwie nicht moeglich, weil du in jeder sekunde bei mir bist, ganz tief in mir. als der schmerz zu groß wurde, schnitt ich mir drei lange rote linien in die hand. Es half nichts, ließ nur alles noch mehr weh tun. Ich frage mich, warum du nie ans telefon gehst, wenn ich dich brauche. Frueher hast du mich doch selbst dann ertragen, wenn ich unertraeglich war. Inzwischen schaltest du einfach das handy aus. ich halte das fuer feige, aber wer bin ich, darueber zu urteilen? Ich wuenschte, ich waere ein schmetterling.
Bei jedem schritt brennt mein fuß, das ist noch von letzter woche, als du mir wieder nicht zugehoert hast. Haettest du mich jenen sonntag nicht postwendend nach hause geschickt, haettest du die narben an meinem koerper sehen koennen. Die gehoeren alle dir. Jetzt sitze ich hier, leide still vor mich hin und ertrinke in resignation.
Selbstmitleid? Ich weiß nicht. Irgendwie verstehe ich dich ja. Es ist wirklich schwer mit mir auszuhalten. Doch sei versichert, wenn wir so weitermachen, bist du mich ja bald los.
~embraced.in.twilight~ |
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