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gepresster rest |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 01:47 Uhr
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gepresster rest
auf seite hundertvier
des wälzers, den ich auch mal wieder las
entdeckte ich die blümchen
die du mir in einer dieser
herrlichen septembernächte....
flammende röte, die wolken verbrennen
wir liegen bequem in der kühlenden wiese
wir werfen die schuhe ins gras und benennen
die zehen des andern nach obst und gemüse
käferchen charly, ein krabbelnder bote
aus käferstadt kommt und besteigt deinen schenkel
behäbig zerfliesst in der ferne das rote
und atemberaubende himmelsgeplänkel
dein singen, so seidig, so schmeichelnd geschmeidig
mein brummen beleidigt den käfer, die pflanzen,...
nur dich stört das wenig, du flechtest mir freudig
beleidigte blümchen ins haar und wir tanzen
ich warf sie weg
und dachte mir:
das sind doch nur
gepresste reste
einer längst vergessnen zeit
Lama |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 04:12 Uhr
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Das Gedicht ist wunderschön lebendig und aussdrucksstark, Lama! Intensive Erinnerungen, die plötzlich machtvoll über einen hereinbrechen ...
Manchmal überkommen mich auch so Anwandlungen, solche Erinnerungsstücke, Fotos etc. einfach wegzuwerfen ...
Das kann aus zweierlei Gründen passieren: Entweder die entsprechende Zeit ist wirklich SO abgehakt, dass sie mir völlig gleichgültig geworden ist, oder aber - das genaue Gegenteil - sie ist noch so lebendig im Herzen, dass die Erinnerung daran (fast) weh tut, und man sie schnell wieder wegdrängen möchte! Also auch weg mit den Gegenständen, die eine Erinnerung hervorrufen könnten!
Ich nehme an, bei deinem Gedicht trifft die zweite der beiden Varianten zu ;-)
Übrigens sehr schön und clever, wie du das mit der Ein- und Ausleitung gemacht hast, die einem die eigentliche Bedeutung des Gedichtes erst richtig nahe bringt.
Lieben Gruß,
B.
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geschrieben am: 07.05.2003 um 07:15 Uhr
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Schöne Zeilen Lama
hab auch noch ein Blümlein im Buch smile
bekam ich mal in der Schulzeit geschenkt nur kann ichs net wegtun grinsert
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 11:42 Uhr
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| Ein guter Titel! :-) |
| ~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 11:46 Uhr
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Titel finde ich auch gut. Den Rest übertrieben kitschig.  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 20:01 Uhr
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Birdiyana,
danke für dein ausführliches re.
(zitat)Ich nehme an, bei deinem Gedicht trifft die zweite der beiden Varianten zu (/zitat)
Genauso habe ich es gemeint. Schön dass du es richtig interpretiert hast. Danke dafür. :-))
@nightrose
Behalte das Blümlein! ;)
@Mindriel,
(zitat) Ein guter Titel! (/zitat)
Oh, danke. Ich finde es irgendwie wichtig, daß Titel nicht einfach nur belangloses Beiwerk sind.
@Mondgott
(zitat) Titel finde ich auch gut. Den Rest übertrieben kitschig.(/zitat)
Übertreibung ist nun mal ein gutes Stilmittel, gelle....
Viele Grüße
Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 20:07 Uhr
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| Werde ich Lama ;-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2003 um 13:32 Uhr
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Hallo Lama,
wahnsinn im sinne von schön.
vor allem das zwischenteil.
Weika |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2003 um 14:43 Uhr
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fein fein... gefällt mir sehr. es fließt herrlich mit beim lesen und es ist auch nicht so alltäglich vom stil her ;o)
fein fein, wie gesagt
dat minsche |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2003 um 22:22 Uhr
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Mine & Raweika, danke für Lob und Anmerkungen. :)
Gruß Lama |
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