| "Autor" |
without words... |
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geschrieben am: 24.06.2003 um 16:31 Uhr
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Zärtlich scharf hast du gespürt,
wie Seelenschmerz die Haut berührt,
deine Seele reich von Narben,
die sich an den Schmerzen laben.
Körperlich geht Schmerz vorbei,
und wenn er noch so ~schmerzlich~ sei,
doch seelisch ist er schwer verträglich,
Seelenwunden schmerzen kläglich.
Tränen laufen leise aus,
tropfen aus den Wunden raus,
ob blutig rot, ob glänzend klar,
eine jede weiß wie's einmal war.
Und so weinst du um vergang'ne Zeiten,
vergang'ne Taten, blutgetränkte Seelenweiten,
zu jeder Zeit verliert der weltlich' Sinn,
seine Macht über Verlust oder Gewinn.
Sinnlos sterbend liegst du da,
nie vergessen was dir einst geschah,
hast dein Leben jetzt verlebt,
ein letzten Zug... dein Atem bebt...
by BlackForune, 24.06.03 |
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