Auf den Beitrag: (ID: 36805) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 544 Mal).
"Autor"

Ne Geschichte

Nutzer: Rei_O_Ta
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.06.2003
Anzahl Nachrichten: 9

geschrieben am: 26.06.2003    um 12:27 Uhr   
So Leute, da das hier ja auch ein Forum ist, wo man Geschichten reinposten kann, hab ich mir vorgenommen, die Lebensgeschichte meines Charas mal in Kapiteln reinzuposten. Wer Kritik äussern will, soll das dann bitte an meine Mailaddy (UtherX@web.de) oder hier ins Forum posten. Ich werde hier ca. 8Mal im monat vorbeischauen und neue Kapitel liefern. Wer Logische Fehler entdeckt, soll mir das bitte melden, ich werde dann die betreffenden Kapitle ändern..ich denke mal, das ich nächste Woche das erste Kapitel liefere....wäre über ein paar Kritiken erfreut...
  Top
"Autor"  
Nutzer: tristesse
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 213

geschrieben am: 26.06.2003    um 12:56 Uhr   
Wir dürfen gespannt sein.....g
  Top
"Autor"  
Nutzer: Mindriel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.04.2002
Anzahl Nachrichten: 231

geschrieben am: 08.07.2003    um 18:13 Uhr   
Hm, ich bin grad nicht auf dem laufendem im Forum, vielleicht hast du ja einen anderen Thread für deine Geschichte aufgemacht, dann vergiss den Kommentar hier ;-)
Falls nicht, was is mit der Geschichte nu? ;-)

dat neugierige
Mindriel
~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~
  Top
"Autor"  
Nutzer: Rei_O_Ta
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.06.2003
Anzahl Nachrichten: 9

geschrieben am: 11.07.2003    um 14:41 Uhr   
Sorry....hab nur nich so oft zeit zum Surfen...bin auf n I-nettreff angewiesen...hab die letzten paar mal die Geschichte vergessen..die folgt heute um ca. 9 Uhr...von zu Haus, wegen neuem i-net anschluss (Endlich)...tut mir echt leid...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Rei_O_Ta
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.06.2003
Anzahl Nachrichten: 9

geschrieben am: 11.07.2003    um 17:37 Uhr   
Rei O Ta – Leben eines Vampirs

Epilog
So. hier ist, wie versprochen, das erste Kapitel meiner Geschichte. Noch mal Sorry wegen der Verspätung, Wer dieses und die folgenden Kapitel per Mail möchte, möge mir dies bitte Mitteilen. Und haltet euch auch mit Kritik nicht hinterm Berg. Es kann mir nur gut tun. Und seid ehrlich. Jetzt bleibt mir nur noch, euch viel Spaß zu wünschen, beim Lesen der „Geschichte von Rei O Ta: Leben eines Vampirs“.......

Kapitel 1
Ein Tod für ein neues Leben

Lau Ta lief Unruhig hin und her. Fei Kun, sein Freund und Kollege der königlichen Wache, redete beruhigend auf ihn ein: „Jetzt beruhige dich doch. Es ist doch nicht das erste mal, das deine Frau im Kindbett liegt. Du solltest dich doch inzwischen daran gewöhnt haben.“ Lau hielt inne und blickte seinen Freund an. „Rein theoretisch hast du natürlich recht, doch so lange hat es noch nie gedauert. Sie liegt schon seit über fünf Stunden in den Wehen. Das ist länger als bei unserem Erstgeborenem. Ich mache mir Sorgen um Tari!“ Er nahm seine Runde wieder auf. Fei setzte sich auf einen freien Stuhl im Wohnraum seines Freundes und folgte ihm mit seinen Blicken. Plötzlich wurde der Vorhang vor dem Schlafraum zur Seite gezogen, und eine verhärmt wirkende, alte Frau trat heraus, ein heftig strampelndes Kind im Arm. Sofort stürzte Lau zu der Frau hin und bestürmte sie mit Fragen. „Moment. Setzt euch erst einmal.“ ,wehrte sie ab. Lau wollte in den Schlafraum stürmen, doch die Frau hielt ihn zurück. Er blickte sie fragend an. Traurig schüttelte sie den kopf. „Sie schläft. Aber...Aber sie wird die nacht nicht lebend überstehen. Das Kind hat sie zu viel Kraft gekostet.“ Lau taumelte zu einem Stuhl und ließ sich schwer darauf nieder. „Nein! Das...das kann doch nicht sein.....Tari darf nicht sterben!“ Wieder wollte er an der Frau vorbei in das Schlafzimmer stürmen, doch die Frau hielt ihn mit einer Kraft fest, die man ihr nicht zugetraut hätte. „Ihr könnt nichts tun! Macht es nicht noch schwerer für das arme Ding. Sie gab ihr Leben aus freien Stücken! Sie wusste, das ein weiteres Kind sie töten könnte. Sie...“ Sie wurde von Lau unterbrochen, der sie anfuhr: „das kann nicht sein! Sie hätte dieses Risiko nicht auf sie genommen. Das DARF nicht sein, hört ihr! Es würde bedeuten, das ich Schuld an ihrem Tod bin!“ Schluchzend verbarg er den kopf in den Armen. Fei, der bisher schweigend da gesessen war, ging zu seinem Freund und tätschelte ihm den Arm. „Gräm dich nicht. Sie hat ihr Leben für euer Kind aufgegeben. Sie ihn dir doch an. Es ist ein prachtvoller Bursche.“ Er deutete auf das Kind in den Armen der Amme. Doch Lau schien ihn nicht zu hören. Die Amme winkte Fei zu sich und reichte ihm das Kind. „Gebt auf ihn Acht. Das Kind wird ihn brauchen. Und er wird eine Amme besorgen müssen. Der kleine muss von jemandem gesäugt werden. Ich muss jetzt weiter, es warten noch andere schwangere Frauen auf mich.“
  Top
"Autor"  
Nutzer: Rei_O_Ta
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.06.2003
Anzahl Nachrichten: 9

geschrieben am: 11.07.2003    um 17:38 Uhr   
2. Teil des ersten Kapitels

Mit diesen Worten wand sie sich an dem verblüfften Fei vorbei und verschwand nach draußen. Fei blickte auf das unnatürlich stille Kind hinab, das ihn aus großen, violetten Augen anstarrte. Von Lau kamen immer noch herzerweichende, trockene Schluchzer. „Na du? Was machen wir jetzt mit dir?“ Fei legte das Kind behutsam auf den Tisch und ging zu seinem Freund. „Lau, heulen macht das ganze auch nicht besser!“ ,meinte er schroff. „Deine Frau ist tot, und du musst dich um deinen Sohn kümmern. Und außerdem wird Chiu bald nach Hause kommen. Du musst es ihm schonend beibringen.“ Lau hörte auf zu schluchzen und blickte seinen Freund mit blutunterlaufenen Augen an. „Wie soll ich ihm das beibringen? Soll ich hingehen und ihm sagen: Tut mir Leid junge, deine Mutter ist tot, wir müssen uns jetzt um dein Brüderchen kümmern? Und wie soll ich Tei erreichen? Er ist doch in Japan...es wird Tage dauern, eine Nachricht zu schicken.“ „Ich werde die Nachricht an Tei schicken. Versuche du nur, dich zusammen zu reißen und Chiu beizubringen, das seine Mutter tot ist.“ Plötzlich kam ein erstickter Schrei aus Richtung Eingang. Dort stand Chiu Ta, der fünfjährige Sohn von Lau. Tränen strömten über sein Gesicht. „Mutter ist tot?“ Er blickte seinen Vater an. „Sag, das Onkel Fei lügt!“ Lau blickte seinen zweitältesten Sohn an und brach dann abermals in trockene Schluchzer aus. Chiu stand sekundenlang bewegungslos da, dann rannte er mit einem Aufschrei an Lau und Fei vorbei in den Schlafraum, in dem seine Mutter noch immer bewegungslos lag. Er barg sein Gesicht an ihrer Brust. Plötzlich strich ein Lächeln über sein Gesicht. Er kam zurück und meinte gut gelaunt: „Du wolltest mich reinlegen.“ ,er drohte Fei spielerisch mit dem Finger. „Du hast mich sehr erschreckt. Vater, du kannst aufhören. Ich habe euch durchschaut!“ Chiu blickt verständnislos seinen Vater an, der in noch lautere Schluchzer ausgebrochen war. Fei beugte sich zu Chiu herunter. „Hör mir zu Chiu“ , begann er behutsam, „Deine Mutter ist sehr, sehr krank. Sie wird sterben. Sie hat ihr Leben für dein kleines Brüderchen geopfert.“ Er zeigte auf das Baby, das sie mit Blicken, die viel zu erwachsen anmuteten, beobachtete. Es hatte noch nicht einmal geschrieen, seit es das Licht der Welt erblickte. Chiu starrte es mit kaltem Zorn an. „Diese kleine Kröte ist für den Tod meiner Mutter verantwortlich?“ Er machte Anstalten, sich auf das Kind zu stürzen, doch plötzlich durchbrach Laus Stimme die tödliche Atmosphäre. „Chiu, hör auf! Deine Mutter ist gestorben, damit dieser junge lebt. Ich werde in Rei O Ta nennen, Hoffnung der Ta’s, denn ist das letzte Geschenk deiner Mutter an uns. Du wirst ihn anständig behandeln, oder ich prügle dir eigenhändig die Knochen aus dem Laib!“ Chiu, der noch nie solche Worte von seinem Vater gehört hatte, blieb stehen und starrte ihn mit großen Augen an. Fei wandte sich an seinen Freund : „Sei nicht so streng mit ihm. Er hat gerade seine Mutter verloren.“ Lau wandte sich mit wildem Blick zu ihm um. „Ein Grund mehr, stark zu bleiben! Ihr letztes Geschenk soll nicht vergebens gewesen sein.“ Chiu, der das alles verstört verfolgte, wandte sich wieder seinem verhasstem Bruder zu. Er blickte dem kleinen Wurm lange ins Gesicht. Plötzlich merkte er, wie eine Veränderung in ihm Vorging. Er wollte seinen Bruder nicht mehr umbringen. Nein, er wollte ihn beschützen, ihn um jeden Preis verteidigen.
Am Abend desselben Tages, als Chiu schon längst im Bett lag, saß sein Vater mit einer Amme im Wohnzimmer und sprach leise mit ihr. „Warum kann ich nicht allein um meinen Sohn kümmern?“ Die Hebamme hatte ihm erklärt, dass sein Sohn eine Mutter brauchte, jemandem, mit dem er eine Bindung aufnehmen könnte. Ihrer Meinung nach war ein Mann nicht dazu geeignet. Nach längerem Diskutieren gab sich Lau geschlagen. Er stellte eine Amme fest ein, die bei ihm wohnen sollte und sich um den Kleinen kümmern. Erst Jahre später sollte Rei erfahren, dass sie nicht seine Mutter ist. Doch vorerst wuchs er behütet im Haus seines Vaters mit seinem Bruder auf.

  Top