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Der Aufbruch

Nutzer: Maskerad
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geschrieben am: 26.06.2003    um 22:15 Uhr   
[die Musik verleiht uns die Macht Gefühle nach zu erleben... nutzt diese Macht stets mit bedacht..lernt die Musik weise zu nutzen, und misshandelt sie nicht...]

~Ich empfehle für mein Gedicht, das Lied "Aufbruch" von Schiller~


Der Aufbruch

Am Bahnsteige stehe ich,
der kleine Junge blickt der Mutter ins Gesicht,
bedeckt ist ihr Haupt von einem Hut,
so edel und anmutig wirkt sie in ihrem tun,
er ist sich sicher wird jemand kommen der der Mutter bößes tut!
"Mama? Wo ist Papa?" die Frage des kleinen Jungen,
dessen Freiheit so grenzenlos ungebunden wie Luft in den Lungen,
hernieder bückt sich die Mutter,
streicht ihm übers zarte Gesicht,
"Psst meine Junge er denkt ganz fest an dich"
Der Zug kommt an, die Jahre verstreichen,
die Angst noch lange nicht von ihm gewichen,
und so steigt er in den Zug alleine...
begiebt sich auf die große unendliche Reiße....

kalt prasselt der Regen gegen die Scheiben,
der Sturm bläßt verwüstet die Heide,
der einst so klare Himmel behangen,
von dichten fetten Wolken verhangen,
kein laut ausser das donnernde Blitzen,
des Windes gesang pfeift aus allen ritzen,
ein schaudern das meinen Rücken dann streift...

"Papa, Papa, wo bist du nur?" Der Ruf in die Nacht,
sanft erklang wie ein zartes Lied,
es setze jedoch einen schmerzhaften Hieb,
ein Träne floss, als sich dies in seine Seele schrieb,

der Aufbruch ist der Beginn eines neuen...


Maskerad



Geändert am 26.06.2003 um 22:17 Uhr von Maskerad

Geändert am 26.06.2003 um 22:19 Uhr von Maskerad
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