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Der Spielmann und andere Freunde *lächelt leicht*

Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 11.07.2003    um 11:16 Uhr   
so höret was die barden von Schandmaul uns für melodain bringen.
tanzet und feiert denn das Leben ist ernst genug.

Mit Hunger und Kälte verbring' ich die Nacht,
der Tag hat wie immer kein Brot mir gebracht.
Mein treuer Begleiter seitdem mein Vater starb,
ist seine Laute, die vorm Tod er mir gab.
Die Mutter lief weg an einen fernen Ort.
Für die Gunst eines Mannes jagte sie mich fort.
Ich zieh' nun umher singe traurige Lieder,
die Nacht ist sehr kalt, vielleicht erwach ich nie wieder.

Doch da seh’ ich Augen so glühend und rot,
es holt mich der Teufel in der Stunde der Not.
Ich hör seine Stimme, die sanft zu mir spricht:
"Ich mach Dir ein Angebot, fürchte Dich nicht.
Ruhm und Geld geb ich Dir und vieles mehr.
Das erste Weib, das du liebst gib dafür her!"
Ich liebte noch nie und so wird's immer sein.
der Handel soll hiermit besiegelt sein!

Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.
Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.

Nun spiele ich wieder wie von Geisterhand,
erklingen die Lieder in mächtigem Klang.
Im Rausch der Musik sind die Menschen gebannt,
der König der Spielleut' werde ich genannt.
Reichtum und Wolllust sind nun mein Leben.
Die Herzen der Frauen sind mir ergeben.
Was immer ich will, es wird mir geschenkt,
Rücksicht und Mäßigung sind mir fremd.

Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.
Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.

Da plötzlich geschieht es, ich seh ihr ins Gesicht,
die glänzenden Augen - wie Sonnenlicht.
Sie schaut mich an und direkt in mein Herz.
Ich fühlte die Wahrheit wie rasenden Schmerz.
Sie hatte sofort meine Sinne gefangen,
doch werde ich wohl nimmer mehr zu ihr gelangen,
denn schon grinst des Teufels Fratze mich an,
erinnert mich an den geschworenen Bann.
Schon war er verschwunden im dunklen Wald,
Sein Lachen noch weit durch die Dämmerung hallt...
Ich hörte ihr Schreien, es trifft mich ihr Blick.
Es nahm sie der Teufel, sie kehrt nie zurück.

Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.
Nun steh' ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht
und lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht.
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Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 11.07.2003    um 11:16 Uhr   
Der Wandersmann berichtet uns von fernen Landen...

"Es ist geleert das erste Fass,
kommt Brüderlein erzählt noch was
von euren weiten Reisen.
Sprecht und hebt das Glas!"

Der alte bärtige Wandersmann fängt mit der Geschichte an,
als einst von fern das Jagdhorn schallt und Jäger hetzten durch den Wald.
"Der Hirsch drohte zu entkommen, doch rannte ich schneller als das Tier,
mit bloßer Faust niedergerungen - das Geweih hier als Beweis dafür!"

Der alte bärtige Wandersmann fängt mit der Geschichte an,
als einst ein Sturm das Meer zerwühlt und Mann und Maus vom Schiffsdeck spült.
"Das Schiff drohte zu sinken, die Segel rissen wie Papier,
ich holte Luft und blies den Sturm fort - das Leinen als Beweis dafür!"

"Es ist geleert das erste Fass,
kommt Brüderlein erzählt noch was
von euren weiten Reisen.
Sprecht und hebt das Glas!"

Der alte bärtige Wandersmann fängt mit der Geschichte an,
als einst der Feind die Stadt besetzt, das Katapult das Tor zerfetzt.
"Ich schlich mich von hinten an, mein Kampfschrei klang wie 1000 Mann,
sie rannten fort wie scheues Getier - der Helm hier als Beweis dafür!"

Der alte bärtige Wandersmann fängt mit der Geschichte an,
als einst der jüngste Tag anbrach und alles von dem Ende sprach.
"Es leckten Flammen in die Welt, als offen stand die Höllentür,
ich schlug sie zu und mein Schloss hält - der Schlüssel als Beweis dafür!"

"Es ist geleert das erste Fass,
kommt Brüderlein erzählt noch was
von euren weiten Reisen.
Sprecht und hebt das Glas!"

"Ich hab erzählt von meiner Jagd und wie ich den Sturm bezwungen hab,
wie ich den bösen Feind vertrieb und der Deckel auf der Hölle blieb.
Nun rollt das zweite Fass herein, wir wollen nunmehr glücklich sein,
und wenn nicht zu voll der Ranzen, fröhlich auf den Tischen tanzen...!"

"Es fließt der Wein, es fließt das Bier!
Hoch die Krüge trinken wir!"
"Es fließt der Wein, es fließt das Bier!
Hoch die Krüge trinken wir!"
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Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 11.07.2003    um 11:19 Uhr   
zwei weitere schöne lieder möchte ich euch zum schluss verkünden, so lauschet den zarten worten der barden...

Komm her und lausche meiner Stimme,
ich habe Dir was zu erklären.
Hörst du das Herz in meiner Brust,
pass auf, ich habe Dich gern.

Weiß nicht genau wann es passierte,
ein unbeschreiblicher Moment.
Ich sah Dich an und in mir rührte,
sich ein Gefühl, das brennt.

Hielt mich fortan in Deiner Nähe,
war stets bei Dir, wenn Unheil droht.
Verscheuchte Schatten und Probleme,
hielt Wacht bis ins Morgenrot.

So ging es über viele Jahre,
in mir der Sturm schon schmerzhaft tobt.
Schließ Dich im Traum in meine Arme,
während ich Dir Treue gelob.

Sieh, Du Schöne, was ich habe...
Willst Du diesen Ring von mir?
Streif ihn über und dann sage:
Ja, fortan gehör' ich Dir!


Ob der unerfüllten Liebe läuft der Bursche in den Wald,
wo eine alte Hexe haust, er findet ihre Hütte bald.
"Gib mir starken Liebeszauber, will alles dafür geben!"
"Es warten erst drei Prüfungen!", hält sie ihm entgegen

"Bring den härt'sten Fels auf Erden!
Bring mir den hellsten Strahl!
Bring mir den Quell des Lebens!
Löse deine Qual!"

Auf der Suche nach den Steinen zieht der Jüngling aus ins Land,
doch er findet niemals einen, der nicht behauen von Menschenhand.
Nach Jahren mühevoller Suche liegt er nieder müd' und krank,
als er in ungebroch'nem Willen sich selbst als härt'sten Stein erkannt!

Auf der Suche nach dem Lichte steigt er hoch in stiller Qual,
doch jede Hoffnung wird zunichte, er kann nichts nehmen vom Sonnenstrahl.
Nach Jahren mühevollen Kletterns liegt er nieder müd' und krank,
als er im Spiegel seine Augen als hellstes Licht erkannt!

"Bring den härt'sten Fels auf Erden!
Bring mir den hellsten Strahl!
Bring mir den Quell des Lebens!
Löse deine Qual!"


Und er sucht den Quell des Lebens, besessen von der Wissenschaft.
Doch die Suche ist vergebens, weil Wissenschaft kein Leben schafft.
Nach langen Jahren des Studierens liegt er nieder müd' und krank,
als er in seiner reinen Liebe den Quell des Lebens hat erkannt!

Er steht nach Jahren wirrer Suche dort, von wo er sich aufgemacht.
"Oft schon wollt' ich dich verfluchen, sieh', hab' mich selbst dir mitgebracht!"
Die Alte lächelt, blickt zufrieden, die Augen strahlen hell vor Glück.
"Geh' du findest deinen Frieden, kehre ruhig nach Haus' zurück."

"Bring den härt'sten Fels auf Erden!
Bring mir den hellsten Strahl!
Bring mir den Quell des Lebens!
Löse deine Qual!"

genießet die ruhe und genießet den wein, es könnte euer letzter sein..
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Nutzer: Gast_Glitzerfee
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geschrieben am: 11.07.2003    um 15:35 Uhr   
Ja, Schandmaul macht gute Lieder, nickt. Kleine Geschichten verpackt in guter Melodie, was besseres gibt es nicht ^^

Glitzer
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