| "Autor" |
Fleisch mit Soße |
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geschrieben am: 17.07.2003 um 21:19 Uhr
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Von Zeit zu Zeit und immer wieder,
WirdÂ’s zu bunt mir, fast zu wider,
Zu kämpfen fast den ganzen Tag,
Damit die A den B auch mag
Und wenn ich dann was Falsches sag,
Bin ich der Arsch.
Und plötzlich soll bewusst mir werden,
Dass ich dabei schon bin, beim Sterben,
Und krankhaft will nicht einsam sein,
Doch damit steh ich ganz allein,
So scheintÂ’s. Ich greifÂ’ zum Glase Wein
Und trinke.
Nur wenn dann allein ich bin
Scheint da zu sein ein wenig Sinn
Im Hinterstübchen meiner Seele,
Die seit Jahr und Tag ich quäle,
Ach hätt’ sie nur ne eig’ne Kehle
Zum SchreiÂ’n.
Ich hab’s Gefühl ich tu so viel,
Doch komm ich so nicht an mein Ziel.
Wenn andÂ’re machen wie sie wollen
Und ich das tu, was wir doch sollen,
GreifÂ’ ich wohl niemals in die Vollen
Und steh still.
Was soll ich ändern, bin nicht sicher,
Hör’ nie niemals auf das Gekicher
In Dir drin, das will Dich haben,
Sich an Deinen Schmerzen laben
Und wachsen zu nem kranken Knaben,
Der lacht.
Die Zeit alleine richtig nutzen,
Die Knoten Deiner Seele putzen,
Dann merkst Du langsam, immer mehr,
Dass alle da, doch bitte sehr,
Dir keiner hilft durchs Tränenmeer
Zu schwimmen.
Freunde sind beim Fleischgericht die Soßen
Geschöpft aus vielen Töpfen. Und aus großen!
So gut sie auch das Essen machen, will ich doch beim Fleischgericht,
Damit mir nicht der Magen bricht
Das meine Gabel ich aufÂ’s Fleische richtÂ’.
Nicht auf Soßen.
~Vile
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