Auf den Beitrag: (ID: 36955) sind "14" Antworten eingegangen (Gelesen: 911 Mal).
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Sterbender Schwan...

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.07.2003    um 17:51 Uhr   
Zerrupft das Federkleid
gebrochen die Flügel

Verkrüppelt der Schnabel
erblindet die Augen

Ausgezerrt sein kleiner Körper
die Kraft fehlend sich nochmal aufzuraffen

Ausgegrenzt von den Anderen
still im hohen Schilf verborgen

Nichts das noch zeugt von einstiger Schönheit
zu entbehrungsreich war sein Leben

Resigniert er ausharrt
in seinen letzten Stunden

Ob er wohl weiß
das er sterben wird?
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 24.07.2003    um 19:09 Uhr   
...einfach nur sanft in die Arme schließt, so wunderschön Traurig...
Geändert am 24.07.2003 um 19:12 Uhr von Filiana
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.07.2003    um 21:25 Uhr   
Ihre Fili lieb drückt....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 24.07.2003    um 21:28 Uhr   

aber nicht zerdrücken

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.07.2003    um 22:27 Uhr   
Frecher ;o)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 25.07.2003    um 02:10 Uhr   
...Wieso Frecher, ich denk wir zerdrücken Uns beide weil wir Uns so gern haben gg zwinkertz zu Angie...

Fili
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 25.07.2003    um 02:36 Uhr   

Ich mag den Inhalt sehr. So sehr, daß ich mir erlaube, ein bißchen an der Form zu basteln, allerings nur im grammatikalischen Sinne - da sind teilweise Formulierungen drin, wie ich sie aus dem Rollenspiel kenne, die aber für mein Sprachgefühl nicht so passend sind. Bitte annehmen, was du für richtig hältst, und übergehen, was dir anders eben besser gefällt - es sind nur Vorschläge, was mir halt beim Lesen aufgefallen ist. Ich finde, daß dies gerade eben die Schlichtheit des Gedichts unterstützt, und gerade die gefällt mir daran besonders gut.

Liebe Grüße, Engelsfall

(zitat)Zerrupft das Federkleid
gebrochen die Flügel

Verkrüppelt der Schnabel
erblindet die Augen

Ausgezerrt sein kleiner Körper
die Kraft fehlt, sich nochmal aufzuraffen
(weil das grammatisch richtig wäre mit dem anhang: "sich nochmal aufzuraffen")

Ausgegrenzt von den Anderen
still im hohen Schilf verborgen

Nichts das noch zeugt von einstiger Schönheit
zu entbehrungsreich war sein Leben

Resigniert harrt er aus
in seinen letzten Stunden
(gleicher fall wie oben)

Ob er wohl weiß
das er sterben wird? (/zitat)

Geändert am 25.07.2003 um 02:38 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.07.2003    um 09:15 Uhr   
Zerrupft das Federkleid
gebrochen die Flügel

Verkrüppelt der Schnabel
erblindet die Augen

Ausgezerrt sein kleiner Körper
die Kraft fehlt, sich nochmal aufzuraffen


Ausgegrenzt von den Anderen
still im hohen Schilf verborgen

Nichts das noch zeugt von einstiger Schönheit
zu entbehrungsreich war sein Leben

Resigniert harrt er aus
in seinen letzten Stunden


Ob er wohl weiß
das er sterben wird?

(umgeänderte Form von Engelsfall)

Danke es gefällt mir :o)
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.07.2003    um 09:16 Uhr   
rezwinkert zu Fili ja wir drücken uns weil wir uns soooo gern haben :o)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.07.2003    um 12:05 Uhr   
Ein See, so leer wie ein schwarzes Loch,
jedoch gefüllt, mit kaltem, weichen Wasser,
wo das Mondlicht sich bricht, in der Stillen Nacht.

Der See, einzt voller Blumen,
jetzt nur noch ein leeres Wasserloch,
dort, wo einzt Engelspforten,
jetzt wächst Gras über die Trümmer noch.

Das Gras, so schwarz wie Asche,
der letzte Rest, der noch in dem Boden ist,
vergeht, zu leichtem Staube,
der über das Eis, über den See hinweht.

Die letzten Fragmente, die einzt hier waren,
sind Erinnerung,
die letzten Stücke, die hier einzt standen,
voller Einsamkeit, im Sand verscharrt.

Das Wasser beginnt zu frieren,
leicht am Rand, man sieht es schon,
bis die ganze Fläche geht nieder,
als ein Spiegel in die Welt hinein.

Dann das Mondlicht, das dort trifft,
gebrochen und verloren ist,
zu tausend Farben zertrümmert,
die einzt waren das IST.

In dem kalten Wasser hier,
schwimmt ein Schwan auf und ab,
spürt die Kälte, die hier wandert,
auf des Sees in seines Herzen herab.

Dieser Schwan der ward einzt schön,
voller Leben und Freud,
die Kälte, die ihn hat gefroren,
zu einem Eisschwan heut.

Welch süßer Kristall er ist,
leicht, durchsichtig, wie ein Diamant,
so zerbrechlich und doch hart,
wie einzt hier eine Mauer stand.

Dieser Schwan der trägt ein Herz,
eingeschlossen in dem Glas,
ein kleiner roter Rubin es ist,
hart, doch weich, warm und voller Glanz.

Dieser Stein, der ist ein Fragment,
einzt ein Stein voller Pracht,
bis ein Blitz ihn hat zersplittert,
in einer schwarzen Sturmesnacht.

Jetzt das letzte was noch war,
schwimmt im Schwan, der wartet hier,
das letzte Stück, das nicht verdampfte,
als es krachte in dir.

Die letzte Wärme, die hier ist,
sterbend still im Schwan verborgen,
der auch hier nur ist, Bote deiner Sorgen.

Das Eis kommt nah, der Schwan steht still,
eingeschlossen wie in einem Sarg,
durch den Druck zerfetzt zu tausend Splittern,
das Herz liegt brach, die Kälte nagt.

Der Rubin, liegt jetzt auf dem Eis,
um ihn die Trümmer des Schwans liegend,
die Kristalle formen Eisblüten hier,
groß wie Rosen, weiß wie Schnee,
Kalt wie ewiges Eis,
voller Wärme, die sie tragen in den Himmel hinauf,
wo sie geht, sich in die Kälte führt,
Erinnerung, Erinnerung.

Der See ein Spiegel, die Asche weht,
trübt das sanfte Silberlicht, mit einem Tuch aus Schatten,
das jetzt sanft im Mondeslicht,
vorüber weht von dem Ufer her.

Ein Wind flammt auf, so kalt wie Feuer,
weht den Staub wieder hinfort,
übrig, ein lächelnder Schwan,
der letzte Rest, der Hals verschmolzen mit dem Eis,
das Herz, zerfallen zu rotem Staub,
mit dem letzten Wasser gebunden zu einer Blüte,
die letzte Rose, auf dem See,

zerbrechlich, wie kleinste Kristalle,
unvergänglich, wie du selbst,
Erinnerung, wie dein Leben,

sie ist kalt, die Wärme gegangen,
nun ist es vorbei,
der letzte Engel schwebt hinauf,
geht durch das letzte Tor was geblieben,
in die Weite Unendlichkeit der Zeit,
um sich selbst zu vergessen,
sich zurückzulassen auf dem See,
welches zerstört und zertrümmert liegt,
was einzt mal ward ein Lebewesen.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 25.07.2003    um 13:14 Uhr   
Traurig gegen Angie blickt...
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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geschrieben am: 25.07.2003    um 13:16 Uhr   
Ihre kleine Fee in den Arm nimmt
nicht weinen...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 25.07.2003    um 17:12 Uhr   
Eine weisse Feder fällt vor meinen Füßen zu Boden...
Ich blicke auf...
Ein blutroter See erstreckt sich vor mir...

Der Schrei des sterbenden Schwans ist noch nicht verklungen...
Sein Todeskampf erschütterte mich...

Wie konnte dies geschehen...
Wie konnte es so weit kommen...

Ich berühre sanft...vorsichtig...das blutrote Wasser...
Seine Seele umschließt mich...
Nimmt mich gefangen...

Gefangen in seinem Bann...schwebe ich...
Sein Geist vermischt sich mit meinem...

Welches Schicksal verbindet mich mit ihm...
Welcher Schmerz...

Wir steigen empor...
Seine stille Trauer bricht mir das Herz...

Bricht es mir...es ist nicht zu beschreiben...
Sein Schmerz überwältigt mich...

Verbindet sich mit meinem...
Wir sind eins...

Lautlos treiben wir dahin...
Bis der Schrei entgültig verklingt...

Ich stehe wieder am Ufer des See`s...
Sein Blut haftet noch an meiner Hand...

Schweigend gehe ich...
Weg von diesem Ort des Schmerzes...der Trauer...

Er begleitet mich...
Seine unsichtbaren Flügel umschließen mich...

Beschützen mich...
Und werden auf ewig um mich sein...

Welches Schicksal verbindet mich mit ihm???
Welcher Schmerz.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 25.07.2003    um 18:11 Uhr   
Angie seufzt tief, so schön, doch soviel Trauer, irgendwann erbaut eine Mauer...
HDL
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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HDASL Fili ....
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