| "Autor" |
Lausche dem Wind :o) |
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geschrieben am: 12.10.2003 um 16:52 Uhr
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Die Augen geschlossen,
lausche ich dem Wind,
wie er durch meine Jacke
pfeift.
Ich mache die Augen zu
und bin mit einem Mal
mittendrin.
Der Wind
zerrt an meinen
Haaren
und
bläßt
all die Gedanken
mit sich
fort.
Und
plötzlich
nachdem er
alles mit sich
genommen hat,
zieht er weiter.
Und ich
schließe die Jacke fester,
öffne lächelnd meine Augen,
genieße die Stille
und gehe lächelnd nach Hause |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2003 um 22:06 Uhr
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Sorry...ich weiß dass man in diesem Forum eigentlich keine Kritik mag....
Die Idee finde ich gut. Doch solltest du für meinen Geschmack noch etwas daran feilen.
So auf den ersten Blick fallen mir die zwei "lächelnd" im letzten Absatz auf. Vielleicht gibt es noch ein anderes Wort, das du benutzen kannst. Dann beginnen die beiden letzten Absätze auch jeweils mit einem "Und". Da wäre es für mein Empfinden entweder interessant alle damit zu beginnen, oder auch hier zumindest eines auszutauschen.
Ohne aus deinem Gedicht etwas anderes als DEINES machen zu wollen, sind das die Anmerkungen, die mir dazu einfielen.
Celestine
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2003 um 02:40 Uhr
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Windige Sprache
Als des Herbstwind Boen
ohne sich mal umzusehen
einfach einen Weg sich bahnt
den er durch meine Jacke nahm,
war ich sauer, so ein Mist,
350 Euro -Jacke, mit Herbst-Regenwind voll durchgepisst!
Angeblich wasserdicht und gäb auch Schutz
gegen Sturm und anderes was nix nutz-
ig ist, so ein Scheiß,
jetzt hab ich Fieber mir ist kalt und heiß!
Mensch überlegt mal liebe Leute
wovor racker ich auf der Arbeit heute,
das ich ne, neue kaufen kann!
Die "Neue-Alte" in den Kleidersack dann!
Wenn dieser Herbstwind, der Tunichgut
den Weg gebahnt hätte durch die Hose , dann wärs ja gut,
dann hätte die Jacke mich gewärmt und geschützt,
Nun sieht man das auf "Werbung" kein Verlass mehr ist!
Henkersmahl |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2003 um 02:59 Uhr
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Wie ein welkes Blatt
Lausche dem Wind, dem lieblichen Pfeifen,
wie seine Finger die Haare ergreifen,
wie er dran rüttelt und wie er dran zieht
und mit den Gedanken dann schnellstens entflieht!
Schließ deine Augen, sonst fliegt noch was rein!
Ein Stäubchen, ein Mückchen, 's könnt sonst was sein!
Wäre doch traurig, wenn man weinen müsste,
nur weil der Wind so scharf bläst an der Küste!
Er tobt und er brüllt - nein, still ist er nicht!
Er fegt voll Elan durch das ganze Gedicht
und alles, was nicht festen Anker hat,
bläst er hinfort wie ein welkes Blatt.
Ultrix
Geändert am 13.10.2003 um 03:04 Uhr von Ultrix |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2003 um 03:09 Uhr
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ich finde es schön, was Du geschrieben hast ; )
scheiss auf die kritik, die war von Celeste eh nicht bös gemeint,
glaub ich nicht ; )
doch muss, ein gedicht nicht schön klingen, oder schön geschieben sein,
es geht um den sinn, er verschönert, jeglich gedicht ; )
"moses" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2003 um 05:58 Uhr
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Och Moses, Kritik auszuteilen ist doch eh immer einfacher, als Gehirn anzustrengen:-) ggg
Egal ob Herbst oder Frühlingsnacht,
jemand der was schreibt worüber man lacht,
erfüllt den Zweck den Worte wollen,
Reaktion, man lacht, hätten wir weinen sollen,
mit spitzer Feder so ganz prosarisch nur
jeglichem "Gramatic-Böse auf der Spur.
Den Duden daneben, nein nicht für Worte,
für den Sprachstil, ein Duden der besonderen Sorte.
Da fließt nix aus Kopf oder Gedanken
denn der Duden weist dem Gedankenspiel die Schranken,
Komma und Punkt, zwei Worte doppelt geschrieben
Du sollst die Diktatur der kontrollierten Gedanken lieben
Und wehe, ein grinsen ganz unverschämt und fett,
überzieht dein Gesicht, ja das ist nicht nur nicht nett;
das ist der pure Hohn jeder, ach so "reinen, gelehrten"
Kritiker, welcher an Altäre die Heilige Grammatik ehrten.
Im Grunde egal, ob's regnet, schneit oder windet,
ein Glückspilz, der dies in Reimen beschreibt:
Da nur er die richtigen Worte findet!
Henkersmahl
Henkersmahl |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2003 um 18:49 Uhr
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Schön, dich wieder zu lesen, Röschen. :-))
Tolles Gedicht und ich schliesse mich der Meinung von Celeste an.
Vorschlag zur letzten Strophe:
Ich schließe die Jacke fester,
öffne zufrieden meine Augen,
genieße die Stille
und gehe lächelnd nach Hause.
Gruss Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2003 um 15:44 Uhr
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Ich danke euch fürs reinschreiben lächelt und die Kritik
Hallo Lama :o)
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2003 um 15:51 Uhr
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| juhu da biste ja wieder,und wieder was schönes zu lesen von dir ,umarme dich ganz dolle .elke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2003 um 15:58 Uhr
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Huhuuuuuuuuuuuu Elke bin nur kurz da smile aber bestimmt bald wieder öfter ;-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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