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verlorene liebe (oder erik & elisabeth)

Nutzer: Gast_Sternentochter
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geschrieben am: 04.08.2003    um 17:31 Uhr   

ich liebe dich, sagte sie, aber ich glaubte es ihr nicht. warum auch? sie hatte mich behandelt, als wäre ich abschaum und jetzt sollte ich wieder gut genug für sie sein? ich mag nicht immer der jenige sein, den sie sich nimmt, wenn sie sonst keiner haben will. ein bisschen ego hab ich auch noch. wenn es auch nicht mehr viel ist.
ich liebe dich, wiederholte sie. das glaubst du doch nicht wirklich, antwortete ich ihr. wieso denn nicht, fragte sie in gereiztem ton. was bedeutet denn liebe für dich? definiere es mir, sagte ich. liebe ist jemanden zu haben, der was von dir will und der sich um dich kümmert, meinte sie. ich starrte sie an. war das wirklich ihr ernst? jetzt erst wurde mir bewusst, dass ich die ganze zeit blind gewesen sein musste. ich liebte sie nicht, ich war bloß von ihrer schönheit geblendet worden. ich drehte mich um und ging. hey, rief sie, was soll das? warum gehst du? ich antwortete nicht, sondern lieg einfach weiter. komm wieder zurück, schrie sie, du kannst mich hier doch nicht einfach stehen lassen! sollte sie doch stehen bleiben. irgendein ein kerl würde sie schon mitnehmen. sie war es nicht wert, dass man eine sekunde seines lebens damit verschwendete, sich um sie zu kümmern.
mir wurde bewusst, dass ich einen fehler gemacht hatte. ich musste ganz schnell zu elisabeth. die frau, die ich liebte. die mir immer wieder versucht hatte zu zeigen, was sie für mich empfand. und ich war zu blind, es zu merken. und jetzt, wo es mir bewusst geworden war, konnte ich nicht schnell genug bei ihr sein. vielleicht würde sie sonst noch einen anderen treffen. und das wollte ich wirklich nicht. nicht jetzt, wo ich wusste, dass ich sie liebte. ich rannte. ja wirklich, ich rannte. und meine puste ging mir nicht aus. ich rannte so schnell und weit, wie ich noch nie in meinem leben gerannt war. meine liebste, ich komme ...
und dann stand ich vor ihrer haustür und ein schild hing da. zu verkaufen, stand darauf.
da sah ich ihren hausmeister. wann ist sie weg, fragte ich ihn. fräulein elisabeth, entgegnete er. ja, antwortete ich und rang erst mal nach luft. letzte woche ist sie weg. mit dem zug zur fähre und mit der fähre nach alaska zu ihren eltern, sagte er. wussten sie das denn nicht? Ich hörte schon gar nicht mehr zu. ich lief so schnell es ging nach hause und rief bei der auskunft an. die nummer von ihren eltern. ich wurde verbunden. ja, bitte, fragte eine weibliche stimme, aber nicht die elisabeths. hallo, hier ist erik, ich wollte fragen, ob elisabeth schon bei ihnen angekommen ist. stille. ein knacken. flüstern. dann eine männliche stimme, wahrscheinlich die ihres vaters. erik, fragte er. ja, antwortete ich. also erik, er sprach leise und er klang sehr traurig und ernst. elisabeth ist noch nicht angekommen. stille. Und ... was war mit elisabeth, dachte ich, aber ich sprach es nicht aus ... die fähre, mit der sie kommen sollte, ist verunglückt. gegen einen eisberg gestoßen. sie wird nicht mehr kommen.

sternchen
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Nutzer: Schokomampferin
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Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 05.08.2003    um 17:09 Uhr   
trauriges ende seufzt leise

schoki
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Nutzer: DarkAngel66
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Anzahl Nachrichten: 182

geschrieben am: 06.08.2003    um 17:59 Uhr   

Och nö, och das Ende ist ja traurig...

aber trotzdem schön, irgendwie.

Angie...

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Nutzer: Gast_dying_angel
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Anzahl Nachrichten: 1191

geschrieben am: 06.08.2003    um 21:10 Uhr   
..mhh ich fand den Anfang schön..mit den Fragen..und wie die Wendung kam war mir allerdings klar, dass es so endet..gg mhh keine Ahnung warum ..mhh jedoch finde ich das ende dann zu plump nicht mehr so schön verpackt wie der anfang..mhh aber an sich eben >eine typische tragische Liebesgeschichte< *mhh dennoch gern gelesn ;)

..dy..
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