| "Autor" |
Wimpernschlag |
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geschrieben am: 05.10.2003 um 13:21 Uhr
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Nacht für Nacht begleitet mich ein und der selbe Traum in dem ich mich selber mitten im Zentrum einer Metropole sehen kann. Um mich herum sind viele gestresste Menschen. Sie rennen durch die Straße während ich ganz ruhig und starr mitten drin stehen bleib.
Der Traum beginnt mit einem einfachen Wimperschlag meiner Augen. Wenn ich dann wieder die Augen öffne steht die Welt um mich herum still. Die grade noch so hektischen Menschen stehen nun bewegungslos auf der Straße. Die Autos hinter den grünen Ampeln fahren nicht los. Selbst die Autofahrer bewegen sich nicht. Die grünen Ampeln springen auch nicht mehr auf rot. Nichts rührt sich. Ich komme mir vor als sei alles direkt vor meinen Augen gestorben...
Stille beherrscht die Straßen. Schweigen erfüllt meine Ohren. Nichts außer dem fallenden Regen ist zu hören. Der Regen der in rasender Geschwindigkeit auf die Erde fällt. Und dann mit einem lauten Finale auf den Boden prallt. Tausend Millionen Tropfen die auf einmal den harten Steinboden treffen. Der Regen erscheint mir als das einzige was noch an diesem Ort lebendig ist.
Meine Kleidung ist durchnässt und klebt an meiner eiskalten Haut. Aus meinen langen Haaren tropft das Wasser an den Spitzen heraus und gleitet elegant durch die Luft ehe es auch auf den Boden prallt. Einig Tropfen fallen herab auf mein Gesicht. Die kalten, nassen Tropfen streicheln meine Wangen. Schwarze Tränen, gebildet aus Regenwasser und meiner Schminke, laufen über mein Gesicht. Sie rollen über meine tot blassen Wangen bis sie am Ende von meinem Kinn zu Boden tropfen. Und sich in die Wasserpfützen am Boden integrieren.
Dann schlagen meine Wimpern erneut. Und alles Leben kehrt zurück in die Körper um mich herum. Die Menschenmengen beginnen sich wieder eilig zu bewegen. Sie verfallen wieder in den selben Alltagsstress als sei nichts gewesen. Auf einmal ist alles vor meinen Augen wieder lebendig... so unreal...
Nur ich stehe noch immer starr mitten unter ihnen, ohne auch nur ein Wort zu sagen...
Dann endet der Traum und ich wache auf mit dem Wissen, dass jeder Wimpernschlag ein Anfang und auch ein Ende von etwas sein könnte...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2003 um 16:01 Uhr
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total schön geschrieben... mhm... ich wünschte manchmal würde die welt still stehen, nur damit ich einen augenblick ruhen kann...
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.10.2003 um 23:56 Uhr
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| auch eine Träne Spiegelt das Licht der Sonne wieder ich weiß ist nicht ganz so lang, aber hey akasha ein großes lob vom poeten, das ist echtmal hammer geil der text, cu danke für dei vielen tollen plays mit dir hofft auf viele mehr machs gut, und cu Live Long and Prosper |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2003 um 10:07 Uhr
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Wunderschön Mutter.....
Leise meint und entschwindet |
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