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Sternblumennacht |
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geschrieben am: 08.08.2003 um 18:51 Uhr
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Es war Mitternacht im Feenwald
Das Licht des Mondes bleich und kalt
Rauschend der Wind in uralten Bäumen
Und Nebellicht voll von verloren Träumen
Da sah ich sie blühend am Wegesrand
Sternblumen hell wie ein leuchtendes Band
Da packte mich Grauen mit eiskalter Hand
Wußte doch längst jedes Kind im Land:
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Schon trieben Angst und Entsetzen mich fort
Hinaus aus dem Wald, an sicheren Ort
Da erblickte ich in der Ferne ein Licht
Unwirklich kalt, doch es Schreckte mich nicht
Ich ging darauf zu, und nahm nicht mehr wahr
Daß der Wald voll von Feengelächter war
Denn ein seltsames Sehnen schlich in meinen Sinn
Ließ die Angst mich vergessen und zog mich dorthin
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Die Luft um mich her war klirrend und kalt
Und das Licht, es führte mich tief in den Wald
Meinen Weg hatte ich längst aus den Augen verloren
Und ein seltsamer Schmerz war in mir geboren
Fast als könnt‘ ich erahnen des Schicksals Spiel,
Das die Menschen lenkt, wie ihm es gefiel
Da öffnete plötzlich sich vor mir der Wald
Eine Lichtung im Mondlicht gewann vor mir Gestalt
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Ich trat auf die Lichtung und konnte sie sehen
Eine Figur aus Stein dort im Mondlicht stehen
Ein Brennen durchfuhr meine Seele mit Schmerz
Das Gesicht des Wesens berührte mein Herz
Denn all mein Sehnen, mein Suchen und sein
Fand ich dort in diesen Augen aus Stein
Voll Verzweiflung ergriff ich die eiskalte Hand
In der sich doch kein Funke Leben befand
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Plötzlich ließ ein Geräusch den Stein erbeben
Und die starren Augen erwachten zum leben
Ja, sie blickten mich an, doch wie konnte das sein?
Die Hand, die ich hielt, war nicht mehr aus Stein
Wo sich vorher ein lebloses Wesen nicht rührte
War nunmehr ein Mensch, dessen Wärme ich spürte
Und in seinem Blick lag dasselbe Erkennen
Das flammend mein Innerstes schien zu verbrennen
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Für einen Moment schien die Welt zu verschwinden
Wir spürten sich unsere Seelen verbinden
Der eine des anderen Sehnen gestillt
Und ohne ein Wort vom gleichen erfüllt
Doch nur kurz war das Licht, das uns gewährt
Als sein Blick sich von drohendem Unglück beschwert
„Verzeih mir Geliebte, doch kann es nicht sein
Denn mein Schicksal ist, daß ich bleibe allein“
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
„Vor langer Zeit kam ich her bei Nacht
Sah die Sternblumen blühŽn, doch ich habe gelacht
Über das was im Land man darüber erzählt
Und mein dunkles Schicksal so selber gewählt
Denn die Feen hier verwandelten mich in Stein
Und nicht Schwert noch Zauber kann mich befrein
Doch ist mir gewährt in tausend JahrŽn
Eine einzige Nacht als Mensch zu erfahrŽn“
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
„Und wenn dann der Sonne erstes Licht
Sich im Tau des frühen Morgens bricht
Wird ich erstarren leblos und kalt
Als Steinfigur hier im Feenwald“
In dem Moment fühlte ich brach mein Herz
Verbunden durch Liebe, zerrissen durch Schmerz
Und die wenigen Stunden die uns noch blieben
Blieb weinend in seinen Armen ich liegen
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Der Tag war schon hell als ich zu mir kam
Und noch immer lag ich in seinem Arm
Doch war er nun wieder leblos und kalt
Und ich machte mich auf meinen Weg aus dem Wald
Den Blick gesenkt, sah nicht einmal zurück
Und tief in mir spürte ich fehlte ein Stück
Mein Herz so kalt wie der leblose Stein
Führt mein Weg mich fortan allein
Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blühŽn
Wende dich ab und versuche zu fliehŽn
Denn die Feen dort, sie haben kein Herz
Ihre Spiele bereiten nur Trauer und Schmerz
Sternblumennacht, Nenia CŽalladhan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.08.2003 um 00:46 Uhr
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Visionen deine Augen weiten
vollkommene Leere dich verführt
den Gedanken ins Nichts zu folgen
das deine Seele zart berührt
Träume durch das Grenzland gleiten
die hoffnungslos dir stets befehlen
einsam durch die Nacht zu reiten
den Lebenssinn erneut verfehlen
Was bleibt dir noch als stumm zu beten
zu einem Gott den es nicht gibt
zu warten bis der stolze Mond
sich vor die Sonne schiebt
Was bleibt dir noch als laut zu schreien
in die Weiten des Firmaments
gegen ein zu graues Schicksal
das den Tod nicht kennt
Augen die den Schmerz nicht spüren
das Denken nicht vor Wahnsinn schützt
auch sie hat dich allein gelassen
die Liebe die du totgeküßt
Heldenhaft ziehn deine Freunde
lächelnd nun an dir vorbei
grüßen dich auf deinem Wege
in die Unerträglichkeit
*stummes gebet - mantus* |
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