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Danke

Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 11.08.2003    um 20:25 Uhr   
Danke
Manchmal lieh sie sich meine Stimme, wenn die Nacht unsern schnaubenden Atem geschluckt hatte und unser Stöhnen wie abgerissene Fetzen zu Boden sank, bis es zerschellte.
„Ich weiߓ, sagte sie dann und pflückte aus meinen Gedanken, …dass ich nicht bleiben kann,…dass ich weiter muß,…dass ich fest daran glaube, es zu müssen,…dass ich nicht ausharren werde, bis zur Unerträglichkeit,… dass ich mein Ich spazieren führe,…dass ich mein Ziel nie kennen möchte.
„Sprich jetzt nicht“, forderte ihre gedämpfte Stimme, wenn sie sich in meiner Armbeuge vergrub und ihre Worte „weil ich nicht wissen will, was ich wissen soll, weil ich dich nicht woanders will, nicht jetzt,“ wie warmer Hauch über meine Brust, meinen Körper flossen. Ihre Worte.
Und ich war froh, da meine Stimme verliehen war. Und tauchte mein Gesicht in ihr Haar. Und atmete tief und glücklich ihre Seele. Und liebte sie.

Vielsag

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