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~ meuchelnde Liebe ~

Nutzer: EvilPoet
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geschrieben am: 13.08.2003    um 01:36 Uhr   
~ meuchelnde Liebe ~

Du fühlst ihn, jeden Tag
Du siehst ihn nicht, doch er hütet über Dich
Du hörst ihn nicht, doch spricht er zu Dir
Du spürt ihn nicht, doch er begehrt nur Dich

Stunde für Stunde sind seine Gedanken wirr
Sie drehen sich im Kreise, ein Radius um Dich
Das Böse wendet er ab von dir
Das Dunkle nimmt er von dir

In der Ewigkeit dort lauert Er
Seine Schwingen schützend über sich gelegt
In deiner Aura, da verharrt er
Seine Blicke folgen Dir, gleich wohin Du gehst
Sein Herz verlangt nach Dir, doch das Deine eisig kalt

Seine Schreie vernimmst du nicht, wenn er sie an dich richtet
Sein Blut fühlst du nicht, welches die Kleidung bettet
Von seiner Hingabe wusstest du nichts
Es war so leicht
Nur ein Hieb, nur einmal diese Kraft

Keine Träne verlierst du, während Du sein Fleisch durchtrennst
Seine Tränen beachtest du nicht, es waren einst die Deinen
Sein Sterben verhinderst du nicht, es ist bedeutungslos
Stören, das tat sein Leben dich
Seine Liebe wusstest Du nicht zu gebrauchen
Du wusstest es nicht zu schätzen
Daher war es der einzige Weg
Der Weg, um diese Angst nicht mehr zu fühlen
Die Angst, verletzt zu werden

Tief in seinen Träumen, nur da kannst Du ihn sehen
Wenn er zu dir spricht und dich berührt
Wenn seine Blicke deine Kälte durchbohren
Wenn dein Herz sich wieder ihm widmet

Vorbei sind diese Zeiten
Dem Ende geneigt, so mag man es beschreiben
Regungslos liegt er am Boden
Sie läuft hinfort
Wischt sein Lebenssaft von ihren Händen
Beginnt zu lächeln, denn es ist vollendet
Eine Ruhe hat sie erlangt, zumindest denkt sie dass
... er wacht über sie, dass Nacht für Nacht

~ Ende ~

Adieu,
Euer EvilPoet © 22.05.2003
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