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Elbenherz |
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geschrieben am: 25.08.2003 um 01:25 Uhr
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Elbenherz
Helle Haut, - gar' weiß wie Schnee.
Glanzlos verwittert im Wandel der Zeit.
Unzerbrechlich die zarte Schicht,
älter schon als die Ewigkeit.
Ein Herz, so rein und klar;
Undurchdringlich wie schroffer Granit.
Gezeichnet von uralten Narben,
die Spiegel der Seele sahen viel.
So hockt er hoch auf hölzernen Baumriesen,
auf seinem grünen, lieblichen Thron,
als Wächter der Tiere und Hüter der Natur,
und wartet geduldig seit Jahrhunderten schon.
Kommen wird sie wohl, seine Stunde.
Denn er hat alle Zeit der Welt.
Wird atmen noch im Schutz der Bäume,
wenn die Menschheit längst ins Dunkel fällt.
Denn was in seiner Brust schlägt,
ist das unendliche Herz eines Elben,
getränkt durch das Blut der ewigen Zeit,
genährt durch die Luft der Natur.
Und hät' der Spitzohr seinen Walde nicht,
so wäre auch sein Herz nicht von Unendlichkeit.
Denn leben und atmen kann er nur,
als Sohn der Bäume, der Tire und der Natur.
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