Auf den Beitrag: (ID: 37080) sind "7" Antworten eingegangen (Gelesen: 1634 Mal).
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Spät im Jahr

Nutzer: Breitfuss
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geschrieben am: 25.08.2003    um 02:11 Uhr   
Spät im Jahr.

Habt Vorrat ihr genug, ihr meine Augen,
Für einen Winter, lang und weiß und grau?
Nehmt noch dies Asternrot, dies weiche Lila,
Dies späte Gelb, dies herbstlich klare Blau,

Und nehmt den Silberglanz der großen Flüge
Des Habichts und des Eichelhähers wahr,
Und auch den Birnbaum nehmt, ein goldenes Gleichnis
Des Überschwangs vom segensreichen Jahr.

Und endlich nehmt das Lächeln und die reine
Strahlung des schönen Menschenangesichts,
Und alle Nacht wird herrlich euch erhellt sein
Vom farbigen Widerschein geliebten Lichts.


(Albrecht Goes)
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Nutzer: _Soul_
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geschrieben am: 25.08.2003    um 15:23 Uhr   
wow! *baff is* gefällt mir irre gut. die reihme sind sehr schön und einfach der gedanke das man sich die farben für den winter "sammeln" oder "aufbewahren" muss gefällt mir sehr gut. wozu sollte der herbst sons tgut sein? ;)

Gruß
Soul
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Nutzer: S.blume
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geschrieben am: 25.08.2003    um 20:18 Uhr   

Im Herbste
Es rauscht, die gelben Blätter fliegen,
am Himmel steht ein falber Schein;
du schauerst leis und drückst dich fester
in deines Mannes Arm hinein.

Was nun von Halm zu Halme wandelt,
was nach den letzten Blumen greift,
hat heimlich im Vorübergehen
auch dein geliebtes Haupt gestreift.

Doch reißen auch die zarten Fäden,
die warme Nacht auf Wiesen spann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an!

Du legst die Hand an meine Stirne
und schaust mir prüfend ins Gesicht;
aus deinen milden Frauenaugen
bricht gar zu melancholisch Licht.

Erlosch auch hier ein Duft, ein Schimmer,
ein Rätsel, das dich einst bewegt,
daß du in meine Hand gefangen
die freie Mädchenhand gelegt?

O schaudre nicht! Ob auch unmerklich
der hellste Sonnenschein verrann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an!
(Theodor Storm)



hallo füsschen,
lächel .. erinnerst du dich noch an mich ??
sehr schönes gedicht .. ich liebe den herbst.
ganz lieben gruß vom blümchen
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Nutzer: Breitfuss
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geschrieben am: 26.08.2003    um 06:10 Uhr   
Servus Blümchen.
Selbstverständlich erinnere ich mich an Dich. Habe ja dieses Gedicht mit der Hoffnung, dass Du es liest, hier reingestellt. An gute Freunde denke ich oft und gerne.

Guter Rat.

An einem Sommermorgen
Da nimm den Wanderstab,
Es fallen deine Sorgen
Wie Nebel von dir ab.

Des Himmels heitere Bläue
Lacht dir ins Herz hinein,
Und schließt, wie Gottes Treue,
Mit seinem Dach dich ein.

Rings Blüten nur und Triebe
Und Halme von Segen schwer,
Dir ist, als zöge die Liebe
Des Weges nebenher.

So heimisch alles klinget
Als wie im Vaterhaus,
Und über die Lerchen schwinget
Die Seele sich hinaus.

(Theodor Fontane)



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Nutzer: S.blume
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geschrieben am: 28.08.2003    um 20:29 Uhr   
hallo füsschen,
*lächel* .. du hast auch nicht vergessen, dass ich Fontane sehr zugetan bin .. danke für das schöne gedicht und die sonnenblumen.

herzliche grüße
blümchen
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Nutzer: atlantica
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geschrieben am: 31.08.2003    um 23:05 Uhr   
schnell reinhuscht und dat füssle knuddelz und der süßen mal nen mega dicken schmatzer aufdrückt!!!!!!
habe dich lieb süße!
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Nutzer: caterpillar_w
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geschrieben am: 01.09.2003    um 11:53 Uhr   
Viele bunte Farben
springen noch umher
Viele bunte Farben
gibt es bald nicht mehr

Drum hol ich einen großen Topf
Und packe sie da rein
Dann bin ich dem fiesen grau
nicht mehr so allein

Im Frühling geht der Topf dann auf
und ich lass sie alle laufen
Denn im Frühling gibts so viele Farben
Man könnt darin ersaufen.
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Nutzer: Breitfuss
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geschrieben am: 02.09.2003    um 05:14 Uhr   
An die Freunde.

Wieder einmal ausgeflogen,
Wieder einmal heimgekehrt;
Fand ich doch die alten Freunde
Und die Herzen unversehrt.

Wird uns wieder wohl vereinen
Frischer Ost und frischer West?
Auch die losesten der Vögel
Tragen allgemach zu Nest.

Immer schwerer wird das Päckchen,
Kaum noch trägt es sich allein;
Und in immer engre Fesseln
Schlinget uns die Heimat eln.

Und an seines Hauses Schwelle
Wird ein jeder festgebannt;
Aber Liebesfäden spinnen
Heimlich sich von Land zu Land.

(Theodor Storm)

die atla knuddelz und ein Blümchen fürŽs Blümchen da lassŽ.


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