Auf den Beitrag: (ID: 37095) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 638 Mal).
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Netz....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.08.2003    um 21:44 Uhr   
Zart benetzt der Morgentau
das kleine Spinnennetz
welches sich spannt
zwischen den dünnen Ästen
eines Vogelbeerbaums

Die winzig feinen Tröpfchen
glitzern im morgentlichen Licht
doch zweimal muss man hinblicken
da es kaum erkennbar ist
im schattig dunklen Hintergrund

Sachte senkt und hebt es sich
wölbt seine Erscheinung
im sanften lauen Wind
da seine Leichtigkeit
kein spürbares Gewicht besitzt

So verletztlich
so leicht zu zerstören
ist sein filigranes Gebilde
das beinahe fehl erscheint
in dieser harten Welt

Trotzdem trotzt es den Widrigkeiten
Masche um Masche
eine einmalige Konstruktion
erschaffen man glaubt es kaum
von einem so kleinen Persönchen wie der Spinne
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Mc_Future
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geschrieben am: 26.08.2003    um 16:30 Uhr   
hm...
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Nutzer: _Pipa_
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geschrieben am: 26.08.2003    um 19:25 Uhr   
Schön geschrieben :) knuddlz
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 26.08.2003    um 19:52 Uhr   
Re z pipa :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: chassi
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geschrieben am: 09.09.2003    um 00:19 Uhr   
Das finde ich wieder eine sehr schöne Beschreibung dafür daß es nicht die Äußerlichkeiten sind, die einen Schluß über die Leistung zulassen.

Genauso, wie vieles andere, das man nicht über das Äußere ableiten kann.

Sehr schön Rose
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