| "Autor" |
wege zum ich |
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geschrieben am: 26.08.2003 um 22:26 Uhr
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Sprache verleiht
der Unwirklichkeit Bedeutung und Kleidung
Sprache schwebt umher
nennt den Namen eine Wohnung
gibt den Dingen Halt
Sprache macht aus
einem alltäglichen Kuss Poesie
Poesie küsst die Seele...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.2003 um 22:30 Uhr
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Weil ich meine Miete selber zahle,
schreibt mir niemand mehr vor,
was ich zu tun und wie ich zu sein habe.
Weil ich meine Miete selber bezahle,
bedeutet mein nein nein
und mein ja ja.
Und wer das nicht verstehen kann,
nicht verstehen will,
der sollte sich lieber umdrehen
und einfach gehen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.2003 um 22:40 Uhr
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nimm mich,
zieh mich aus und in deinen bann.
küss mich,
mach mich willenlos mit einem blick.
berühr mich,
bring mich zum bitten und betteln.
lass mich
flehen, schreien, weinen
nach mehr.
halt mich
zitternd, lächelnd, glücklich.
lass mich
ich sein
mit dir.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2003 um 15:33 Uhr
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gefallen mir alle sehr sehr gut.. wirklich schön... auch das mit dem "Weil ich meine Miete selber zahle" gefällt mir sehr gut :)
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 20:56 Uhr
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Im Stress und Chaos der Tage
vergessen wir manchmal
wie leicht es ist
unsere Mitmenschen
einfach einmal anzulächeln...
Wir wundern uns lediglich,
dass UNS niemand ein Lächeln
zum Selbstkostenpreis schenkt...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 20:58 Uhr
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benutzen
benutzt werden
nicht mehr, nicht weniger
nehmen und geben
nicht gut, nicht schlecht
Tauschgeschäfte...
Ich gebe ihnen das Gefühl
etwas Besonderes zu sein
und sie schenken mir die Möglichkeit
Dich für eine Weile zu vergessen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.09.2003 um 22:25 Uhr
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ich versuchte wieder und wieder
meine erinnerungen zu konservieren,
abzufüllen und aufzuheben
-wie eine seltene flasche wein
oder ein teures parfum-
nur zu besonderen gelegenheiten zu öffnen...
doch auch der seltenste wein
kann irgendwann muffig
und auch das teuerste parfum
kann irgendwann geruchlos werden...
unbrauchbar - ungeniessbar - wertlos
jetzt bemühe ich mich
meine erinnerungen luftiger aufzubewahren
und nicht für irgendwann aufzusparen.
auch wenn ich dabei riskiere,
dass sie sich jederzeit
unbemerkt verflüchtigen könnten.
das macht sie mir umso wertvoller...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.01.2004 um 21:46 Uhr
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bin deiner müde geworden
und du meiner überdrüssig...
und trotzdem halten wir einander eng umschlungen
unfähig von einander zu lassen
als fürchteten wir
-einer ohne den anderen-
im überquellenden angebot übersehen zu werden,
im meer der suchenden unterzugehen...
unfähig für einen neuanfang
quälen und lieben wir uns einfach weiter... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.01.2004 um 21:47 Uhr
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die tinte deiner briefe ist lange schon getrocknet
der klang deiner worte ist längst verstummt
der nachgeschmack deiner lippen ist schal geworden
und kalt ist die erinnnerung an die umarmungen deiner hände
auf ein minimum geschrumpft ist die ewigkeit
du bist fort,
bist vergangenheit geworden...
und das ist gut so.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.01.2004 um 21:49 Uhr
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Schnell schleich ich mich auf und davon,
ich denk mich fort und fühl mich weg
von Dir von mir von uns.
Schnell steck ich anderswo, verträumt,
den Kopf in den Wolken, Gedanken fortgeschickt
vom Hier vom Jetzt vom Irgendwo.
Und doch red ich Probleme schön und fort
Und doch streichel ich Deine Bedenken weg
und doch küß ich Deine Ängste in die Flucht.
Schnell schleich ich mich auf und davon,
ich stell uns weg, ich schließ und ein,
ich lieb uns fort und lüg uns an.
und doch siehst Du weg
und doch hörst Du weg
und doch fühlst Du weg.
Du bist auch einer von Denen,
die nachher sagen,
sie hätten nichts bemerkt
von meinem Aufbruch.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2004 um 22:57 Uhr
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the making of
the making of poetry
is like
the making of
rainbows
soap bubbles
or love ...
the making of poetry
is magical.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.02.2004 um 06:01 Uhr
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viel zu viele menschen
-die ich täglich treffe-
sind wie gelatine.
farblos.
leicht zu durchschauen.
vollkommen geschmacklos.
dabei wäre die welt so viel
schöner und bunter,
wenn mehr leute so wären
wie ihr lieblingseis.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.02.2004 um 06:05 Uhr
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habe eine sekunde zu lange verharrt
und in deine erkalteten augen geschaut,
mich nach nun ablehnenden armen gesehnt...
getrieben von tödlicher neugier,
gehalten vom verlangen nach gewissheit,
getroffen von der schlimmsten waffe, die blieb...
deinem wort.
vernichtung... Geändert am 02.02.2004 um 06:12 Uhr von licorne |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.03.2004 um 23:23 Uhr
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je weiter
du fort bist
desto mehr
wünsch ich dich zu mir.
je weiter
du fort bist
desto stärker
wünsch ich dich an meiner seite.
je länger
du fort bist
desto mehr
wünsch ich dich bei mir.
so lange
ich auch auf der suche war,
desto sicherer bin ich,
dass ich dich
nie wieder gehen lassen werde... Geändert am 28.03.2004 um 00:51 Uhr von licorne |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.03.2004 um 00:11 Uhr
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*lächeln aus dem thread rausschlendertz |
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