| "Autor" |
engel |
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geschrieben am: 08.09.2003 um 19:24 Uhr
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Einen Fehler
Begann ich
Schon zerriss sich
alle Welt das Maul
Einen Fehler
den du getan
notieren wir
erst gar nicht.
Warum darf nicht
auch ich einen
Fehler machen.
Was habe ich getan?
Das so schnell verurteilt
In deinen Adern
blaues Blut
In meinen
reiner Diamant
In deiner Seele
hohe Tiere
In meiner
sanfte Güte
Ein Engel bin ich nur
Darf nicht hassen
darf nicht lieben
darf Fehler nicht begehn.
Ein Mensch der bist du
Du darfst hassen
du darfst Lieben
darfst dein Leben dir versieben
Hast ja mich
ich bügel's aus
ich muss dir dein
Leben retten
wehe wenn ich
nun versag
und dein Leben schrecklich ist
du darfst mich
dafür dann hassen
ich muss immer artig sein
doch auch
ENGEL KÖNNEN HASSEN
sie enden dann als menschen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2003 um 15:06 Uhr
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Sehr pessimistische Bestandsaufnahme eines Engels. Ein bisschen Resignation vermählt sich hier mit Wehleidigkeit, und die Streicher im Hintergrund - sie jauchzen herzerweichend dazu. Die Form sagt mir ja schon zu, auch der Rhytmus - man spürt eine gewisse "Könnerschaft". Aber
das Thema! Tut mir Leid, ich kann diesem nichts abgewinnen - romantisch verklärte Engelsoffenbarung, und man erahnt schon das Opferlamm, das hervorbäähht.
Demenz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2003 um 21:14 Uhr
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| demenz zu nickt...die erste negative meinung (sei es thema sei es art des gedichts) die ich in dem ganzen forum gelesen hab...freut mich irgendwie... |
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