| "Autor" |
*AuGeN* |
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geschrieben am: 27.09.2003 um 15:37 Uhr
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Kurt Tucholsky :augen in der Großstadt
wenn du zur arbeit gehst
am frühen morgen,
mit deinen sorgen,
da zeigt die stadt
dir asphaltglatt
im menschentrichter
millionen gesichter:
zwei fremde augen, ein kurzer blick,
die braue, pupillen, die lider -
was war das? vielleicht dein lebensglück....vorbei , verweht , nie wieda .
du gehst dein leben lang
auf tauschend strassen,
du siehst auf deinem gang,
die dich vergassen.
ein auge winkt,
die seele klingt;
du hasts gefunden,
nur für sekunden....
twei fremde augen, ein kurzer blick,
die braue, pupille , die lider,
was war das ? kein mensch dreht die zeit zurück..
vorbei, verweht nie wieda.
Du musst auf deinem gang
durch städte wandern:
siehst einen pulsŽsschlag lang
den fremden andern
es kann ein frein sein,
es kann ein freund sein,
es kann im kampfe dein
genosse sein
es sieht hinüber
und zieht vorbei..
zwei fremde augen, ein kurzer blick,
die braue, pupille, die lider.
zwei fremde augen , ein kurzer blick,
was war das ?
von der grossen menscheit ein stück!
vorbei verweht nie wieda . |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.09.2003 um 15:38 Uhr
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| gerade mein lieblingsgedicht *gg* |
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