| "Autor" |
Für AthyaDeSol.... |
|
|
|
geschrieben am: 28.09.2003 um 20:23 Uhr
|
|
..auch wenn sie es vielleicht nie lesen wird da es schon ewig her ist aber in Gedanken war es die letzten minuten sehr nah!!!
Mit den feurigen Offenbarungen
von Rosen
zieht der Mittag in das Haus ein.
Im Esszimmer wird es still
für die Zeit,
bis das Fleisch verteilt
und die Gläser ausgetrunken sind.
Draußen wirft das Spalier seinen Schatten
auf den ruhenden Gärtner.
Er wird niemals erfahren,
was der Nussbaum verschweigt,
der am Nachmittag fallen muss
Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?
Plötzlich dunkelrot und jung und nah?
Ach, wir kamen nicht, sie zu besuchen.
Aber als wir kamen, war sie da.
Eh sie dar war, ward sie nicht erwartet.
Als sie dar war, ward sie kaum geglaubt.
Ach, zum Ziele kam, was nie gestartet.
Aber war es so nicht überhaupt?
------------------------------------------
Sieben Rosen hat der Strauch
Sechs gehörn dem Wind
Aber eine bleibt, dass auch
Ich noch eine find.
Sieben Male ruf ich dich
Sechsmal bleibe fort
Doch beim siebten Mal, versprich
Komme auf ein Wort
---------------------------------------
Die Rose sprach zum Mägdelein:
Ich muss dir ewig dankbar sein,
Dass Du mich an den Busen drückst
Und mich mit Deiner Huld beglückst.
Das Mägdlein sprach: O, Röslein mein,
Bild Dir nur nicht zuviel drauf ein,
Dass Du mir Aug und herz entzückst.
Ich liebe Dich, weil Du mich schmückst.
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 29.09.2003 um 17:43 Uhr
|
|
Das Wörtlein "nie", lieber Shinyi, klingt manchmal ein wenig zu endgültig, findest Du nicht? ;-)
Wobei ich gestehen muss, daß ich nie in Erwägung gezogen hätte, daß noch jemand an mich denkt.
Ich danke Dir, für Deine Worte.
eine Rose Geändert am 29.09.2003 um 17:44 Uhr von AthyaDeSol Geändert am 29.09.2003 um 17:46 Uhr von AthyaDeSol |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 29.09.2003 um 17:45 Uhr
|
|
Von den heimlichen Rosen
Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn -
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.
Du brichst herein mit rauen Sinnen,
als wie ein Wind in einem Wald -
und wie ein Duft wehst du von hinnen,
dir selbst verwandelte Gestalt.
Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn -
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.
(Christian Morgenstern - Ein Sommer, 1900)
eine Rose |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 30.09.2003 um 00:37 Uhr
|
|
Werte Rose,
es waren Gedanken an die Vergangenheit die mich viele vergangene Worte lesen liesen und mir ein lächeln ins Gesicht zauberten, denn nur die Vergangenheit vermag dies zu tun, mehr momentan nicht!
Ode an die Rose
Rose, Wunder aller Blumen, die blühen,
jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling.
Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer.
Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite,
sie ist der Liebling der Cythere,
die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt
und mit ihrem süßen Parfüm
macht sie ihre Herren trunken
Anakreon (580-495 v. Chr.) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.10.2003 um 00:41 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.10.2003 um 12:31 Uhr
|
|
Die Vergangenheit wird oftmals wieder zur Gegenwart, wenn man häufig genug an sie denkt, um sie erneut real zu nennen.
Rose
Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis !
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.
Johann Wolfgang von Goethe
eine Rose |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.10.2003 um 15:49 Uhr
|
|
Die Vergangenheit ist Vergangen, ob sie je wieder Real wird, ich glaube kaum mehr daran, zuviel ist passiert, das mich zweifeln lässt auf gute zeiten zu hoffen!
Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon, der schönsten von allen,
wohnte ein Elf; er war so winzig klein,
daß kein menschliches Auge ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt in der Rose
hatte er so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja die feinen hellrosa Rosenblätter
Hans Christian Andersen |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 02.10.2003 um 22:03 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.10.2003 um 11:01 Uhr
|
|
Mag sein. Aber das hört sich beinahe so endgültig an wie das Wörtchen "nie".
Wer ruft die Rose zurück?
Wer ruft die Rose zurück
die dort flammend
vor Liebe in Blüte stand?
In den Beeten,
unkrautüberwuchert
duften Levkojen
und Federnelken
und an hohen Stämmen,
schwer von Schönheit
neigen sich
die bleichen Edelrosen.
Agnes Miegel
eine Rose |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.10.2003 um 16:58 Uhr
|
|
So vieles war entgültig in den letzten Monaten...es tat ebenso weh wie das wörtchen "nie"...
Wenn erst die Rosen verrinnen
Aus Vasen oder vom Strauch
Und ihr Entblättern beginnen,
Fallen die Tränen auch.
Traum von der Stunden Dauer,
Wechsel und Wiederbeginn,
Traum - von der Tiefe der Trauer,
Blättern die Rosen hin.
Wahn von der Stunden Steigen
Aller ins Auferstehn
Wahn - vor dem Fallen, dem Schweigen,
Wenn die Rosen vergehn.
Benn, Gottfried (1886-1956)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 05.10.2003 um 22:39 Uhr
|
|
hoschieb und neues gedicht für Sie dran heftet...
Meine Liebe,
wir haben uns gefunden
voller Durst,
und wir haben uns getrunken,
alles Wasser und das Blut,
wir haben uns gefunden
voll Hunger
und haben uns gebissen,
wie das Feuer beißt
Wunden hinterlassend.
Aber warte auf mich,
bewahre mir deine Süße.
Ich werde dir auch
eine Rose geben. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 06.10.2003 um 23:43 Uhr
|
|
still wait....!
Leute, die auf Rosen gebettet sind,
verraten sich dadurch,
daß sie immerzu über die Dornen jammern. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.10.2003 um 14:10 Uhr
|
|
Das vieles war, heißt nicht, daß vieles sein wird :-)
Wenn auf ihr Lächeln Deine Seele blüht
Und dein Herz zerreißt
hast Du sie nicht an deiner Seite,
Wenn Dir Tränen kommen,
Sobald Du eine Stunde ohne sie vergeudest,
Wenn weder Gold noch Götter Dich bewegen
Und vom Wolf zum Lamm Du wirst,
Wenn alles was Dir lieb und heilig
Im Schatten rasch verblasst,
Dann liebe weiter,
denn du hast fast wie ich gefühlt.
Roman Bucerius
im Stillen
eine vieler Rosen
|
|
|
|
|
|
|
Top
|