| "Autor" |
Eine Frage des Vertrauens |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 20:35 Uhr
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Eine Frage des Vertrauens
Der König aller Bäume schlief
Auf seinem Welt genannten Throne.
Und seine königliche Krone
Stach in das Weltall Wunden tief.
Auf einem Zweige nah den Wunden
Saß eine Spinne und benetzte.
Es war nicht so, daß sie verletzte,
Denn sie verband, was unverbunden.
Doch ihre Regsamkeit, die machte
Ein leichtes Kitzeln, wie ein Wetter
drang es dem König in die Blätter,
So daß der Schlafende erwachte.
Er sah die Spinne an ihm walten,
Und weil er Spinnentieren haßte,
So ihm sein kleiner Gast nicht paßte,
Bewegte er sich ungehalten.
Er nahm des Windes gutes Spiel
Und riß die Zweige in ein Wanken
Die Spinne sinnend in Gedanken
Verlor den Faden, und sie fiel.
Sie schlug hart auf, war sofort tot,
Nur schrill der Schrei, der vorher kam.
Den Baum ergriff zu spät die Scham.
Es wurde Herbst, er wurde rot.
Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.10.2003 um 17:50 Uhr
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Huii... da hast du mal wieder ein schönes Bild gemalt, Lama. Allergrößten Respekt ;-)
Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2003 um 18:14 Uhr
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Freut mich, dass es dir gefällt, Azze. Danke fürs lesen und kommentieren.
Gruss Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2003 um 17:50 Uhr
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| du kannst einfach sooo genial reimen, das gibts gar nicht. ich meine nicht alle verse sind ganz glatt, aber ich schreibe ja auch nicht umsonst im freien versmaß....wunderschönes bild, das man da vor augen hat und ein bisschen traurig. ich mag deine gedichte immer mehr, je mehr ich davon lese. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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