| "Autor" |
19 August |
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geschrieben am: 06.10.2003 um 17:23 Uhr
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Mit jedem Satz stirbt man ein bisschen mehr.
Und immer dann wenn man den Schmerz spürt, holt man das weiße Kaninchen das einem hilft.
Man geht mit ihm und während Sätze, Buchstaben mich durchbohren fallen mir Sätze ein.
Unbewusst gewählt. Beängstigend passend.
„This is an Alarm Call. So wake up, wake up now.”
Und wieder Wörter die ich kenne, die so wie sind aber keinen Sinn ergeben,
Nicht für mich.
Und wieder flüchte ich mich zum weißen Kaninchen.
Der Blick ist starr und vielleicht zu provozierend.
Doch letztendlich undurchsichtig.
Gott sei dank.
Man sollte doch mehr der Hoffnung danken dass er so ist, wie er ist, denn man hoffte es sei so.
Und der einzige stille Vorwurf ist die Unfähigkeit des Gegenüber, dass einem Unfähigkeit vorwirft.
Und man wirft ihm vor „Du reagierst falsch“ während dieser Satz grade durch die Kehle des Gegenübers dringt.
Auch, wenn sich dieser Satz auf deine Passivität bezieht und nicht auf den Schlag ins Gesicht.
Und während dann gesagt wird, man könne so wie man ist natürlich nicht denken,
wird man gefragt warum.
Und das Kaninchen flüstert wohl bekannte Songtexte, wovon die Augen wieder etwas leerer werden.
Und man fragt sich selbst, während eine dieser Pausen herrscht, wie lange man es noch durchhält nicht zu schreien, oder seine Meinung zusagen.
In dem Wissen dass es nichts ändern wird. Und man lächelt innerlich wenn man etwas sagen soll.
Das sagen, was einen traurig macht. Und man lächelt fast nach außen weil man sich erinnert,
dass man nicht alles sagen muss. So wurde es einem gesagt.
Und das Kaninchen schüttelt nur den Kopf, weil man sich nicht auf die Texte konzentriert die einen Ablenken,
Und so sucht es in einem alten Karton im Kopf die Erinnerung, an eine Dokumentation über die Menschen die überfordert sind und deswegen schlagen.
Man lächelt bitter, weil man dieses Tiefgründig- psychologisch wertvolle Beispiel mit mitgelieferter Lösung nicht auf sein Gegenüber projizieren kann. Nicht ganz.
Obwohl es wohl gut gewesen wäre. Vielleicht.
Und nun verabschiedet sich das weiße Kaninchen vorerst ganz, denn es hat es eilig.
Und weil es weg ist, geht man zum Hutmacher der dafür sorgt, dass man das, worüber man nicht sprechen kann,
einfach in einer Geschichte mit Erzähler Perspektive aufschreibt, weil man sonst seinen Frust nicht loswird,
Und nicht weiß mit wem man reden soll. Weil alle weg sind. Nicht wollen. Oder nicht können.
Und das Kaninchen kommt kurz vorbei und weckt den Wunsch sich blutig zukratzen.
Und dann legt man den Stift weg.
Und wünscht das Kaninchen zum Teufel.
Aber man muss zugeben überlegt zuhaben.
Und irgendwie zuwollen.
Ebenso wie die anderen Gedichte etwas durcheinander aber ich wäre an bewertungen sehr interessiert |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2003 um 17:33 Uhr
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| in seiner Verschachtelung, dem Selbstreflexiven und überhaupt, äußerst sensibel angelegt ! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2003 um 18:13 Uhr
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| ..sehr verzwickt..mhh aber interessant |
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