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geschrieben am: 26.10.2003 um 23:11 Uhr
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& was ist jetzt?
ich hör dich jetzt noch wie gestern die worte sprechen,
das du und ich was besonderes sein,
viel zu schön zu vergessen,
gott sei dank kann ich sehen,
man kann dich nicht an worten messen,
es reicht dir nicht zu verletzen,
du musst herzen zerfetzen,
du warst wie ein bruder zu mir,
hast gesagt wie sehr du mich liebst,
dass es niemand gibt der dein herz so versteht wie ich,
und dass nie jemand anders in frage kommt,
egal ob der tag mal kommt, an dem zweifel erscheinen,
ob wir zwei vereint sind, zu stark für streit,
du hast treue geschworen und mehr,
du hast gesagt du vergibst mir,
du hast gesagt du wirst da sein,
doch als du weg gingst, was blieb mir?
du hast gesagt du wirst mich retten und trösten,
du wirst mir helfen,
du hast gesagt du wirst füllen und ersetzen was ich nicht selbst bin,
du hast geschworen dass du da bist, in glück oder panik,
du hast geschworen du gibst halt, doch wenn ich fall, spür ich gar nix,
du hast geschworen du bist mein bruder, bis ich verreck!
ich hab alles versucht, von telefon bis email und brief,
bis zum punkt an dem ich verzweifelt begann, und über dich schrieb,
du hast alles geblockt, darum blieb alles leid in meinem kopf,
weil ich's niemand mitteilen konnt, hab ichs aufgeschrieben und gedropt,
meine mum hat sogar geweint, sie hats gehört und gepeilt,
das im endeffekt jeden ryme, den ich schreib, deinen namen schreit,
jeden valentienstag, geburtstag und neujahr, blumen und karten,
trotzdem blieb mir nicht mehr als zu tun, als unruhig zu warten,
ob du dich irgendwann erbarmst, und mir antwort gibst auf die fragen,
die den kopf zersprengen, den ich einzig versprach immer hoch zu tragen,
doch ich hab versprochen bei dir zu sein, aber es nicht gebrochen,
auch wenns nicht so einfach war wie für dich, versteckt und verkrochen,
ich hab mich getäuscht in dir, du bist viel zu schwach und bequem,
um zu dem was du sagst zu stehen, oder einfach rücksicht zu nehmen,
du hast mich verlassen, du bist derjenige der schulden hat,
also komm und kümmer dich um die last, die selbstsucht erschafft!
und was ist jetzt mit großer bruder?
mit großen plänen, unserm leben zu zweit?
den gemeinsamkeiten, unserm träumen und der ganzen zeit?
sie verblassen wie nichts, ich bin optimist,
doch hoffnungen verlassen mich,
lass mich nicht einfach hängen,
gibts bei dir nicht wenigtens hass für mich?
ich kann dich nicht mehr verstehen, so krass ich's probier,
du bist nicht mehr der, der bei mir war,
der mann ist leider krepiert.
mir gehts dreckig, ich heul!
jede nacht wenn ich wieder aufwach, getränkt im schweiss, den beweis,
ob du mich jemals geliebt hast, denn ich spür nichts von dem scheiss...
[orig. curse]
H A S S & T R Ä N E N !
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