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Das gute Wenn und Aber

Nutzer: Die_Feder
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geschrieben am: 26.10.2003    um 23:17 Uhr   
Das gute Wenn und Aber

Wenn du heute nicht
Dicht neben mir aufgewacht wärst,
Hätte ich vielleicht kalte Füße gehabt.

Aber du warst da.

Wenn ich dir heut' nicht
Gesagt hätte, du sollst gehen,
Hätte ich vielleicht gelernt dich zu lieben.

Aber ich sagte es.

Und es war gut.

Es grüßt,
das Federle.
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 28.10.2003    um 19:02 Uhr   
Warum war es gut?
Nekir
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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Nutzer: Die_Feder
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geschrieben am: 30.10.2003    um 23:21 Uhr   

Seine Augen

"Schick mich nicht weg! Bitte, Mama, schick mich nicht weg!" Im steril wirkenden Gang des Waisenhauses hallte die Stimme des kleinen Jungen noch lange nach. Die Frau kümmerte sich nicht darum. Bald würde sie ihre Ruhe haben. Nie wieder wäre da jemand der sie Sonntagsmorgens wecken würde, nur weil er "Fang den Hut" spielen wollte. Sie würde wieder frei sein. Frei wie sie es vor einer halben Ewigkeit schon einmal war. Der Junge war zweitrangig. Gerade fünf Jahre alt. Blond. Braunäugig.
Sie hatte grüne Augen und braunes Haar.
Nur ein Kind. Es gab so viele von ihnen in den Waisenhäusern da würde eines mehr keinen Unterschied machen.
Man hatte sie in dieser verdammten Nacht ja auch nicht gefragt, ob sie es wollte. Und sie schrie, dass er aufhören sollte. Zwei Monate später kaufte sie diesen Schwangerschaftstest. Positiv. Das wars dann. Sie bekam das Kind und fünf Jahre versuchte sie es zu akzeptieren. Am Ende war es sogar so schlimm, dass sie dachte, dass es besser wäre es weg zugeben. Was wenn sie es lieben würde? Würde sie dann nicht auch ihn lieben? Das wollte sie nicht. Also musste das Kind weg. Es war zwar viel Zettelkram zu erledigen, aber es klappte. Und jetzt würde sie für immer ihre Ruhe haben und müsste nie wieder in seine Augen sehen.


Kleiner Denkanstoß in Form einer Geschichte. So, kann man das Gedicht verstehen.

Lieben Gruß,
Federle.
Geändert am 30.10.2003 um 23:24 Uhr von Die_Feder
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 03.11.2003    um 13:09 Uhr   
Ach so, jetzt verstehe ich. Ich dachte, es ginge um eine Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau, aber so ist alles viel klarer.
Nekir
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