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geschrieben am: 03.11.2003 um 00:16 Uhr
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Vorab: Dies sind gesammelte Werke meinerseits, die meisten schon mehrere Jahre alt. Einige beziehen sich auf reale Personen, einige auf fiktive, teilweise auch aus "Sicht" meiner Chars. Ich wünsch euch trotzdem viel Spaß dabei. ;)
Der Clown
Siehst du den Clown?
Er kann alles machen.
Er ist immer heiter
und bringt jeden zum lachen.
Er spielt seine Rolle
auf der Bühne des Lebens.
Doch ist er allein,
dann ist alles vergebens.
Aber wenn das Bühnenlicht erneut auf ihn fällt
sieht niemand die Trauer, die ihn so sehr quält.
Die Show geht weiter
und der Clown macht alle heiter,
jeden Tag, immerzu.
Der Clown, den ich sehe, der bist du!
Das kleine Mädchen
Das kleine Mädchen, still und leise,
setzt sich in eine Ecke hin.
Ganz verzweifelt fleht sie heiser:
"Lieber Gott, sag mir wer ich bin!"
Sie ist einsam und verlassen
und glaubt, die ganze Welt will sie nur hassen.
Nichts ist klar,
alles ist verschwommen.
Ist die Zeit gekommen?
Die Zeit, um auf Wiedersehen zu sagen.
Dann muß sie sich nicht mehr plagen.
Nie wieder!
Die Stille
Die Stille kommt näher.
Sie ist wie ein Späher
für die Unendlichkeit.
Sie ist nicht mehr weit.
Noch bist du da,
doch die Stille ist nah.
Meine Welt
Kommst du mit in meine Welt?
Dort, wo nur meine Liebe für dich zählt?
Fort von all den Problemen und Drogen.
Fort von den finsteren, dunklen Sogen.
Dorthin, wo alles nur wunderbar ist.
Wo du ganz du sein darfst und bist.
Dort ist alles schön.
Wir können lange spazieren gehn.
Niemand kann uns stören,
denn diese Welt wird nur uns gehören.
Kommst du mit in meine Welt?
Dort, wo nur unsere Liebe zählt.
Ewigkeit
Du nimmst mich in die Arme und hältst mich fest.
Sekunden nur, und doch eine Ewigkeit.
Ich schließe meine Augen und du küsst mich sanft.
Sekunden nur, und doch eine Ewigkeit.
Du bist bei mir und es geht mir gut.
Sekunden nur, und doch eine Ewigkeit.
Doch dann mußt du fort, bist nicht mehr bei mir
und bleibst eine Ewigkeit weg von hier.
Denn bis wir uns wiedersehen,
vergehen nicht nur Sekunden, sondern eine Ewigkeit.
Was siehst du?
Was sehen deine Augen?
Was sieht dein Herz?
Was siehst du, wenn meine Blicke dein Lachen aufsaugen?
Siehst du meinen Schmerz?
Ich weiß, du gehörst nur ihr.
Doch kämpfe ich für jedes Lächeln von dir!
Allein aus Deinen Augen ein tiefer Blick
läßt mein Herz rasen wie verrückt.
Ich würde gern wissen, was Herz und Augen sehen,
wenn wir voreinander stehen.
Was sehen deine Augen?
Was sieht dein Herz?
Verlorenes Leben
Ich lebte mein Leben.
Ich liebte diee Liebe.
Ich fand mich verwegen
und lebte die Triebe.
Doch dann kam die Schwärze.
Dann fehlte das Licht.
Im Schein einer Kerze
versank ich ihm Nichts.
Das Glück ging von mir.
Hinterließ mir nur Trümmer.
In diesen stehe ich nun hier
voller Trauer - verkümmert.
Durch Leid und Schmerzen,
so hörte ich, wächst man.
Ich verbarg es durch scherzen,
doch die Dunkelheit trat an mich heran.
Sie verschlang alles.
Und zurück blieb Leere.
Angst
Ich höre deine Stimme
Jeden Tag ist sie da
Du verwirrst meine Sinne
Und du scheinst mir so nah
Sag mir, was soll ich denken?
Denn die Angst ist da
Sag mir, was soll ich fühlen?
Denn die Angst ist so nah.
Leidenschaft
Ruchlose Freuden verzehren die Seele
Endlose Gier verdunkelt das Herz
Die Lust ist die Sehnsucht mit der ich mich quäle
In die Leidenschaft drängt sich der Schmerz
In jeder Umarmung atemlos
Zerfressen von Liebe
Die Sucht nach dem Genuß
Der peitschenden Hiebe
Immer höher lodern die Flammen
Züngeln zum Gipfelpunkt der Lust
Von meiner Ekstase völlig gefangen
Jedesmal ein neuer Genuß
Verklavt von den Gefühlen
Vom Körper verraten
Die Kissen zerwühlen
Kann das nächste Mal kaum erwarten
Warten
Sehnsüchtig warte ich auf die Nacht.
Jeden Tag hab ich an dich gedacht.
Auf den Traum, in dem du vor mir standst
Ich weiß, dass nur du mich glücklich machen kannst.
Dein Anblick brannte sich in mein Herz
Und jede Nacht warte ich voller Schmerz
Ich spüre, ich werde dich wiedersehen
Doch wieviel Zeit wird bis dahin vergehen?
Auf meiner Wange spüre ich noch deine Berührung
Hauchzart und sanft - die pure Verführung
Ich warte auf dich, bis in die Ewigkeit
Ich weiß, sie wird kommen, unsere Zeit.
Seltsam
Verwirrt und allein sitze ich da.
Gedanken kreisen um das, was war.
Nur ein Gedanke und mehr nicht
lässt schon erstrahlen mein Gesicht.
Meine Gedanken sind ständig bei dir,
doch ist es nicht das Kribbeln, das ich spür.
Alles, was da ist schmeckt fad und leer.
Ist es bereits so lange her?
Es ist wohl besser, das ist mir klar,
aber das "Nichts" ist so sonderbar. |
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