| "Autor" |
scherben, blut und schmerz |
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geschrieben am: 25.11.2003 um 21:32 Uhr
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bisweilen...
bisweilen überkommt es mich...
ich stehe vor dem spiegel und blicke mich an...
zugleich auf mich hinab... erbärmlich und klein, wert, zertreten zu werden...
zugleich zu mir hinauf... schrecklich, kalt und gnadenlos...
zugleich in mich hinein...
um mein innerstes zu finden...
bisweilen scheint es mir, ich finde es...
dann erstrahlt es in mir überdeutlich, bricht aus mir heraus...
dann steht er vor mir... mit leerem blick und totem herzen...
der totengräber der gefühle und träume...
der vernichter all jener herzen, die er benutzt hat...
um den augenblick zu genießen wie ein dieb... der das geld nimmt... und die börse leer hinterlässt...
dann blickt er mich an... er sieht aus wie ich und er handelt wie ich...
dann erkenne ich mich...
vielleicht ist es nur ein teil von mir... doch er wird es immer bleiben... und vielleicht gewinnt er einmal überhand.
dann gräbt der totengräber sein eigenes grab.
bis dahin kann er lachen... lachen und sein werk vollführen...
was bleibt, sind scherben, blut und schmerz. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.11.2003 um 21:34 Uhr
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mhm.. guter text. krass, aber gut.
greetz
/goa. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2003 um 03:02 Uhr
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Solch worte von dir zu hören,
Imion, mein Freund, schmerzt mich,
und so mags mich stören,
wie du selber sprichst, über dich.
Sicher, vieles gesieht auf Erden,
Gutes und Schlechtes zur selben Zeit,
doch schmerzen, sie gewiss werden,
vergehen, denn verziehen sei dir in Ewigkeit.
~Funkenfeuer~ |
| Ein Funke hat von jeher genügt die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2003 um 13:34 Uhr
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es gibt situationen in unserem leben,
in denen wir uns verletzt oder einsam fühlen...
aber ich glaube, dass diese zeiten,
in denen wir ziellos umherirren und alles um uns herum
zu zerbrechen scheint,
eigentlich eine herausforderung für uns sind...wir versuchen verzweifelt
an der sicherheit der vergangenheit festzuhalten,
aber ganz unwillkürlich ...überwinden wir alle probleme
und erlangen ein neues verständnis, ein neues bewusstsein
und neue kräfte...
es ist fast so, als müssten wir diesen schmerz
und diesen kampf durchmachen, um zu wachsen
und neue höhen zu erreichen....
geh deinen weg, imion..denn die, die dich lieben, verzeihen alles
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.11.2003 um 13:57 Uhr
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Ich habe dich wiedergesehen,
Rauch hat dich gezeichnet,
den Mantel aus Verpuppung
aus sterbender Substanz
warfst du ab,
eine untergegangene Sonne,
am Faden deiner Einsamkeit
leuchtet die Nacht auf,
die sich hob
wie einer Schwalbenschwinge
vorgefalteter Flug.
Ich habe einen Halm des Windes gefasst,
eine Sternschnuppe hing daran –
Gieb deine Hoffnung nicht auf, schmeis deine Gefühle nicht weg...schreibe sie nieder und teile sie...irgendwann kommt jemand der dich versteht und dir mehr als nur hilft..
~Ion~
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