| "Autor" |
Meerkind |
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geschrieben am: 29.11.2003 um 13:09 Uhr
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Meerkind
Nach meinem schnellen Himmelssturz
berührte ich die Erde kurz
und machte Rast an einem Meer,
das tot mir schien und endlos leer.
Da ließ ich eine Träne fallen -
aus ihr erblühten die Korallen.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.11.2003 um 13:48 Uhr
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ein engel ..zart und wunderschön..
fiel beim versuch zur erde zu sehn,
hinab ins kalte, rauhe meer...
seitdem gibt es den engel nicht mehr.
als nixenkind ..lieblich und klein..
tauchte das engelchen in den ozean ein
und wenn die sonne glutrot die wellen küsst,
seufzt das nixlein, das den himmel vermisst.
der wind bläst sanft eine melodei,
nixlein wünscht sich, es wäre so frei,
so frei wie der wind, der über die wellen weht,
während es vor sehnsucht nach dem himmel vergeht.
( gedankenspiel by wild_girlie )
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.12.2003 um 19:29 Uhr
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hübsch - alle beide. Das zweite tiefsinniger als das erste, finde ich.
Vielleicht dazu "See" von meiner wenigkeit:
See
Zu ihren Füßen
die See : grau, wie ein Stein und glatt, ohne eine Schramme
Das Wasser, kalt, erbarmungslos gefriert es alles, was lebt
Ihre Augen kalt, hart der Blick
Aufs Wasser, in weite Ferne
Ihre Haut, fast transparent, so weiß
Ihr Anblick frostig, ohne jede Wärme, nicht ohne Gefühl
Fast
Am Horizont, am Ende, ein Schiff
Der Mast gebrochen, die Segel schwarz
Salzige Luft in ihr, um sie herum
Der Wind in ihren Haaren, zerrt an ihrem Mantel
Ihre Füße, fest im Sand, in den Stiefeln, schwarz
Plötzlich, ein Blick, das Schiff, ein
Lächeln
Rosen erblühen auf ihrem winterlichen Antlitz
© Nekir 2003
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| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2003 um 09:08 Uhr
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vielen dank nekir :)
die see
die see peitscht wütend gegen ein riff,
tosende wellen brechen sich an einem schiff,
huschende gestalten, die kleidung durchnässt,
zurren eifrig die flackernden segeln wieder fest.
schutzlos fühlt der mensch sich, wenn die natur so wütet..
dann bittet er und hofft, dass ein höheres wesen ihn behütet.
gleisende wellen schimmern im sonnenschein,
möven treffen sich kreischend zum stelldichein,
ein weisses boot gleitet elegant durch das meer,
die spuren des unwetters sieht man nicht mehr.
die natur zeigt wieder ihr schönstes gesicht...
doch sie kann auch anders, mensch, vergiss das nicht !
(gedankenspiel zur see by wild_girlie)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2003 um 14:49 Uhr
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Danke für die poetischen Rückmeldungen. :-))
Leider hab ich momentan sehr viel anderes zu tun, deshalb fallen meine Gedanken zur "See" nur knapp aus.
am see
wirf
den stein
zähle kreise
wieviele?
einer nur
uferwärts
wachsend
zerbrach
der spiegel?
nein
der himmel
zerfloss
unten
bei tang
und schlick
grübeln
fische
um gott
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.12.2003 um 14:46 Uhr
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Schön, wirklich sehr schön - alle beide, mal wieder. Kenner ihres fachs, wenn ich es so ausdrücken darf.
Nekir |
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