| "Autor" |
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geschrieben am: 29.11.2003 um 18:19 Uhr
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Grabgeflüster
Es ist wie dunkel
Kalt
Nachts
Ich ziehe über den Friedhof des Vergessens
Und entdecke
Überall
Nur offene Gräber
Leichen
Sind keine zu sehen
Nur ihre Schatten werden auf den vereissten Rasen geworfen
Der Mond steht blass am Himmel
Das einzig Licht in dieser Nacht
Kein vergessen
Keine Hoffnung
Nur die Kälte
Die beinahe droht das Herz zu umschließen
Erschöpft und wie in trance
Nimmst du die Schaufel zur Hand
Und fängst an ein Grab zu, zu schütten
Immer tiefer dringt die Kälte in dich ein
Und als du vergessen hast zu fühlen
Und kein leben mehr in deinem Körper wohnt
Liesst du den Namen auf dem Grab
„zur letzten ruhe“
gebettet liegst du hier
und bist die einzige Leiche,
welche noch frei wandert
in der kalten Nacht
und es ist dein Schatten
welche auf dem Boden ruht
doch nun ist‘s zu spät
kein Zuhause
kein leben
kein tot
29.11.03
Leiche
Tot und Kalt
Sind deine Hände
Und dein Geist
Du kannst es nicht verhindern
Immer tiefer
Dringt es in dich ein
Du schreist und kämpfst
Doch keiner sieht
Du bist allein
Kannst nicht mehr sprechen
Nicht mal Schrein
Der Blick gelenkt
Von fremder Hand
Die Angst so groß
Das sie verschwunden
Verirrt und verbannt
Ans ende DEINER Welt...
29.11.03
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.11.2003 um 19:35 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.11.2003 um 21:27 Uhr
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äöm... wäre erfreut über n bissl kritik...
Gruß
Soul |
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