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Der Geist Im Glashaus

Nutzer: Gast_metaMorphosis
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geschrieben am: 02.12.2003    um 20:20 Uhr   
Der Geist im Glashaus

Der Winterhimmel verblasst
in zartrotem Licht
Licht schreitet ohne Hasst
durch Glas und bricht

Bricht sich in deinen dunklen Augen
bricht das Herz ganz tief in dir
Lässt Erinnerungen Blut aufsaugen
wie einen lang vergess'nen Vampir

Einst stand an deiner Seite
mit zartem Lächeln, das Kind der Unschuld
Dass es dich zum Brunnen Geleite
Musstest du es ertränken in deiner Ungeduld

Einst schlief an deiner Seite
mit sanftem Atem, deines Leibes Kind
dass es dich im Leben begleite
Seiner Asche nahm sich an der Abendwind

In purpurnen Tränen bricht
der verlorne Geist
das letzte Seelen-Licht
das so weit gereist

Fand Unterschlupf in einem Glashaus
so wunderbar glänzend, klar und kalt
Schmerzerfüllte Augen blicken heraus
während leises Kindergeschrei erschallt


-=Morphos=-

.:per:)(octem:ad:)_ucem:.
Geändert am 02.12.2003 um 20:23 Uhr von Metamorphosis
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 08.12.2003    um 20:44 Uhr   
Sehr schön. Verletzlichkeit, unausgesprochene Bitte um
Rücksichtnahme?

Lama
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Nutzer: Gast_metaMorphosis
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Anzahl Nachrichten: 360

geschrieben am: 09.12.2003    um 13:45 Uhr   
Das schöne an Gedichten ist, dass sie wie Diamanten zahlreiche Facetten besitzen.
Ich habe vor allem versucht eine "Geschichte" in Gedichtform zu packen. Was sie aber für jemanden selbst bedeutet will ich nicht mit meiner eigenen Ansicht beschränken. Danke für's Lesen Lama :)

-=Morphos=-
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