| "Autor" |
leichentanz |
|
|
|
geschrieben am: 04.12.2003 um 15:47 Uhr
|
|
Es ist wie dunkel
Kalt
Nachts
Ich ziehe über den Friedhof
des Vergessens
Und entdecke
Überall
Nur offene Gräber
Leichen
Sind keine zu sehen
Nur ihre Schatten
werden auf
den vereissten Rasen geworfen
Der Mond steht blass am Himmel
Das einzig Licht in dieser Nacht
Kein vergessen
Keine Hoffnung
Nur die Kälte
Die beinahe droht
das Herz zu umschließen
Erschöpft
und wie in trance
Nimmst du
die Schaufel zur Hand
Und fängst an ein Grab
zu, zu schütten
Immer tiefer
dringt die Kälte in dich ein
Und als du vergessen hast
zu fühlen
Und kein leben mehr
in deinem Körper wohnt
Liesst du den Namen
auf dem Grab
„zur letzten ruhe“
gebettet liegst du hier
und bist die einzige Leiche,
welche noch frei wandert
in der kalten Nacht
und es ist dein Schatten
welche auf dem Boden ruht
doch nun ist‘s zu spät
kein Zuhause
kein leben
kein tot
29.11.03
Tot und Kalt
Sind deine Hände
Und dein Geist
Du kannst es nicht verhindern
Immer tiefer
Dringt es in dich ein
Du schreist und kämpfst
Doch keiner sieht
Du bist allein
Kannst nicht mehr sprechen
Nicht mal Schrein
Der Blick gelenkt
Von fremder Hand
Die Angst so groß
Das sie verschwunden
Verirrt und verbannt
Ans ende DEINER Welt...
29.11.03
bitte um KRITIK oder der gleichen!!! |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.12.2003 um 19:06 Uhr
|
|
Ich finde das erste Gedicht sehr ausdrucksvoll geschrieben, es gefällt mir auf seiner Art, und hinter den Buchstaben steckt ein leiser und doch feiner Klang.
~Filiana~ Geändert am 04.12.2003 um 19:06 Uhr von Filiana |
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~
Meine Sternenkinder Liam und Jolina |
|
|
|
|
|
|
Top
|