Auf den Beitrag: (ID: 37496) sind "1" Antworten eingegangen (Gelesen: 342 Mal).
"Autor"

himmelsauge.

Nutzer: elbenblut
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 04.03.2003
Anzahl Nachrichten: 45

geschrieben am: 05.12.2003    um 18:11 Uhr   




durch sternenklare naechte wattet er,
majestaetisch; lautlos fast.
sanfte pfoten hinterlassen ihre spuren,
geschmeidig & ganz ohne hast.

sein blick: so stolz & ungebrochen.
in die ferne schweift er weit.
des mondlichts silberblaesse spiegelt,
sich in des wolfes weisses fellkleid.

ich seh' ihn mit den sternen verschmelzen.
in meinen traeumen: nacht fuer nacht.
so unergruendlich sein geheimnis,
in kalter & erhabener pracht.

die augen pures himmelgefunkel,
geheimnisvoll; hart, wie blauer stahl.
niemand kann sie je durchdringen,
denn das rudel einzig ist seine wahl.

nur selten in kostbarer stunde,
einen blick er mir gewaehrt.
auf das, was er stets gut behuetet,
soviel vertrauen mir widerfaehrt.

mit staunen schau' ich tief ins innere,
entdeck' sein herz; so edel und rein.
sanft schimmern seine blauen augen,
nichts kann nun mehr wie vorher sein.


  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.12.2000
Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 08.12.2003    um 20:30 Uhr   
Ich bin fast sprachlos. Ich finde dieses Gedicht einfach wunderschön.

Lama
  Top