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Einheit |
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geschrieben am: 12.12.2003 um 19:17 Uhr
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Einheit
Schau sie dir an, die alte Standuhr da im matten Kerzenschein.
Dort wirst du finden uns.
Wie rhythmisch schön und dennoch gnadenlos
das goldne Pendel uns die Zeit verschlingt.
Zwei Zeiger drehen ruhelos im Kreise und wollen sich vereinen,
damit zwei Herzen Gleichklang schlagen;
ein wenig ungestüm der große,
verhalten scheu der kleine.
Streicht er auch mehrmals täglich deine Haut, der Ungestüme,
so bringt er dennoch dann nicht voll dein Herz zum Klingen.
Nur einmal ist es mir vergönnt, dein Herz in mir zu spüren:
wenn Herz an Herz sich schmiegt,
wenn aufeinander liegt,
was längst schon zueinander will.
Ach, stünde dann das Pendel still.
Vielsag
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