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Wenn Bäume antworten

Nutzer: RosenKind
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geschrieben am: 13.12.2003    um 12:27 Uhr   
Allein gelassen in einem Meer aus tränen,
träumte ich von dir.
Ein Baum, so schön und groß
steht fest auf einem Hügel,
schaut hinab zu uns und fragt sich:
Wer wagt sich weise zu nennen obwohl
nicht länger hier als 50 Sommer wie Winter hier verweilt?
Zu Recht, es liege der Weisheitsgrunde nicht an der Länge der Lebetage, aber ich sage,
nur Der, der sich ermutigt hat sehr vieles zu erfahren,
von Vorn herein wissen wird was seine Winde ihm wohl zugestehen,
wer schon in jungen Jahren seine Worte kennt,
wer weiß was Tränen in Träumen sind und aus Unrecht Recht
werden kann,
wer glaubt sich nicht selbst zu beweisen,
nur Dieser solle sich weise nennen.
Von des Baumes Krone hörte ich diese Worte,dachte mir:
wohl gesprochen mein alter Freund.
Blieb ich stehn lauschte seinen Blättern.
Obwohl er wusste das mein Blut sich vor langer zeit schwarz
färbte,legte er seinen Schatten auf mich,
um zu kühlen meine Haut und zu horchen meiner Zeitgeschichte.
Ein wahrhaft gutes Gefühl denn nur dieser besaß ein ehrliches Ohr.
Friedliche Blätter schüttelten sich von den Winden getrieben.
Diese starken Äste die mich auch im größten Sturme halten.
Seine harte Rinde die ein Meer aus Reinheit, Gefühlen und Stärke beschützen.
Fließt in ihm doch Blut.
So sah ich doch fliegen den weißen Schwan übern Ozean.
Und fragte mich was währe wenn die Bilder die wir uns malen,Farben bekämen?
Nun wahrscheinlich würde alles in Schwarzen Untergang blühen, tiefer noch als jäh geträumt.
Die Wurzel so tief in Mutter Erde getaucht,
zeigten mir die schönsten Wege.


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