Auf den Beitrag: (ID: 37570) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 303 Mal).
"Autor"

Seltsam

Nutzer: Nekir
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.02.2003
Anzahl Nachrichten: 636

geschrieben am: 21.12.2003    um 14:06 Uhr   
Seltsam
warum ich mich so fühle,
kann ich nicht sagen,
nicht mal beschreiben, wie ich mich fühle.
Hab den ersten Tag nicht überlebt, bin dort gestorben, an jenem Ort, du weißt schon, kalter Asphalt auf den ich fiel.
Verzweifelt ist nicht groß genug um mein Gefühl zu beschreiben, zu viel geweint, bis ich nicht mehr wusste warum ich weinte, dann drüber nachgedacht und nicht aufhören gekonnt.
Und nun
fühle ich mich leer,
und weine trotzdem,
weiß nicht ob um dich oder um mich,
um uns vielleicht.
Und ich habe eine große Angst, dass alles so an dir vorüber geht, dass du keinen Gedanken daran verschwendest.
Du warst so ernst, so ernst warst du noch nie, das hat mir Angst gemacht und es machte die Sache noch schlimmer.
Will deine Stimme hören, jetzt und sofort und weiß doch nicht, was ich sagen soll, weiß nicht, ob du es weißt. Will dich sehen, bevor uns alle wiedersehen und ich es erklären muss, es aber nicht will. Geht keinen was an, sagt eine, aber wissen wollen sie es doch, müssen sie, sonst wird es noch schlimmer, sie merken es eh, oder?
Muss dich sehen, vorher, unbedingt,
sonst zerspringe ich noch, oder, bin ich schon zersprungen?
Doch ich weiß nicht, was ich tun werde, wenn ich dich um mich habe, weiß nicht was, weiß gar nichts mehr, weiß nur, dass ich nicht mehr glücklich bin, nie mehr sein kann, für jetzt.
Will, dass alles anders gelaufen ist, will alles anders und besser machen, will es retten,
dich,
mich,
und uns.
Zerbreche an meiner Hoffnung, von der ich nicht weiß, ob sie berechtigt ist.
Das hast du nicht klar gesagt, oder
habe ich dich wieder nicht verstanden?
Bitte, sag das nicht.


© Nekir 2003






Geändert am 21.12.2003 um 14:08 Uhr von Nekir

Geändert am 21.12.2003 um 19:47 Uhr von Nekir
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
  Top
"Autor"  
Nutzer: lula21
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.05.2003
Anzahl Nachrichten: 300

geschrieben am: 21.12.2003    um 16:33 Uhr   
Nekir,

das sind wirklich wundervolle und beeindruckende zeilen. ich musste den Text 2mal lesen um genauer zu verstehen was er aussagen soll. Aber er ist voller gefühl und ich denke auch verzweiflung.

~lula~
  Top
"Autor"  
Nutzer: Nekir
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.02.2003
Anzahl Nachrichten: 636

geschrieben am: 21.12.2003    um 19:50 Uhr   
Du hast genau recht, lula, dass ist es: Verzweiflung. Danke für deine Worte,
Nekir.
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
  Top
"Autor"  
Nutzer: lula21
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.05.2003
Anzahl Nachrichten: 300

geschrieben am: 22.12.2003    um 11:06 Uhr   
Bitte schön!
Ich denke sehr grosser Verzweiflung.

~lula~
  Top
"Autor"  
Nutzer: Naparvnic
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.12.2001
Anzahl Nachrichten: 1864

geschrieben am: 22.12.2003    um 12:54 Uhr   
Sehr schmerzend deine Worte... traurig schaut Schde...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Nekir
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.02.2003
Anzahl Nachrichten: 636

geschrieben am: 22.12.2003    um 16:23 Uhr   
Genauso ist es. So verletzend es ist, so wahr ist es. Vor allen Dingen, wenn man sich nicht sicher sein kann, in welcher Hinsicht man selbst recht hatte und in welcher nicht, und in wiefern es gut ist und in wiefern nicht. Lange nachdenken muss man, denke ich. Danke euch beiden,
Nekir.
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
  Top