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Verwirrung |
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geschrieben am: 24.12.2003 um 12:56 Uhr
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Der Mensch geht an dem Tod vorbei, achtlos, resigniert, blasiert, angeekelt und gleichgültig, gleichgültig, so gleichgültig! Und der Tote fühlt tief in seinen Traum hinein, dass sein Tod gleich war wie sein Leben: sinnlos, unbedeutend, grau. Und du sagst ich soll leben! Wozu?Für wen? Für was? Hab ich kein Recht auf meinen Tod? Hab ich kein Recht auf meinen Selbstmord? Soll ich mich weiter morden lassen und weiter morden?Und der Mörder bin ich. Ich? Der Gemordetet, ich, den sie gemordet haben, ich bin der Mörder? Wer schütz uns davor, dass wir nicht Mörder werden? Wir werden jeden Tag gemordet, und jeden Tag begehen wir einen Mord! Wir gehen jeden Tag an einem Mord vorbei. Doch der Mörder hält es nicht mehr aus, gemordet zu werden und Mörder zu sein. Und er schreit der Welt ins Gesicht: Ich sterbe! Und dann liegt er irgentwo auf der Straße und stirbt...
by Wolfgang Borchert Geändert am 24.12.2003 um 12:56 Uhr von Syneria |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.12.2003 um 11:41 Uhr
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Was für ein Zufall, hier etwas von Borchert zu lesen. :-)
"Die Kirschen" von Wolfgang Borchert war bei mir letze Woche
die Grundlage einer Semesterarbeit.
Gruss Lama
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