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Wenn er wüßte, was sich wirklich hinter ihr verbirgt

Nutzer: Sasinia
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geschrieben am: 27.12.2003    um 15:10 Uhr   
Wieder einmal setzt sie sich vor den PC in ihrem Zimmer, schaltet ihn ein und klickt sich ins Internet. Startet die Chatseite, logt sich ein und begrüßt sogleich ihren Internetfreund. Seit nunmehr als 10 Wochen sind sie zusammen. Nie hätte sie gedacht, dass es so was wie eine Internetbeziehung gibt. Leider wohnt ihr Schatz, für ihren Geschmack, zu weit weg. Mit dem Zug braucht man mindestens 12 Stunden, außerdem ist es viel zu teuer - das könnte sie sich nie leisten.
Verträumt blickt sie auf den Bildschirm. Wie schon so oft bekommt sie mal wieder eine Liebeserklärung von ihm. Und wieder einmal ist sie dabei vor dem PC zu schmelzen.
Mit der Hand wedelt sie sich kühlere Luft zu, genervt blickt sie an sich hinunter. `Warum nur?!Ž Ihr Blick bleibt an ihrem schwarzen Pullover hängen. Jeder normale Mensch würde bei dieser Hitze eine kurze Hose und ein Top tragen. Aber nein, sie hockt im Pullover und langer schwarzer Hose in ihrem heißem Zimmer.
Ihre Blicke wandern durch ihr Zimmer. Nach kurzer Zeit hat sie das gefunden, was sie suchte. Schnell schreibt sie ihrem Internetfreund, dass sie gleich wieder kommen wird. Ihr Blick fixiert das Teppichmesser, das unaufmerksam neben ihrem Bett liegt. Langsam steht sie auf und geht hinüber zu ihrem Bett. Schiebt, wie schon so oft zur Zeit, den linken Ärmel hoch. Fährt das Messer aus und setzt es an ihren Arm an. Langsam und fest drückend fährt sie mit dem Messer den Unterarm entlang. Hält inne, versorgt das Messer wieder und schaut zu, wie sich das Blut langsam auf ihrem Unterarm verteilt. `Schon wieder.Ž Mit der rechten Hand holt sie ein Taschentuch hervor und tupft das Blut ab. `Ich hab es schon wieder getan.Ž Leise seufzt sie. Holt eine Creme raus und schmiert sich den Arm ein. Legt zwei Taschentücher auf die offene Wunde und bindet sich den Arm ein. Schließlich wendet sie sich wieder dem PC und ihrem Internetfreund zu.

by Sasinia
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Nutzer: Sasinia
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geschrieben am: 27.12.2003    um 15:14 Uhr   
Angriff
Angespannt sitzt sie auf der Bank bei der Bushaltestelle. ’Bitte ... mach doch jemand, dass er mich nicht mehr so anschaut.’ Seit nun mehr als einer halbe Stunde rennt er, dieser fremde Typ, ihr schon hinterher. Schaut sie die ganze Zeit an und raucht eine Zigarette nach der anderen. Sie fühlt sich unwohl, zappelt nervös mit dem Fuß und blickt sch suchend nach bekannten Gesichtern um. Sie weiß, dass sie nicht gerade das hässlichste Mädchen in dieser großen Stadt ist und sie weiß, dass sie sich heute zu sexy angezogen hat. Und nun weiß sie auch, dass sich das rächen wird. Im Augenwinkel beobachtet sie den Typ – er hat sich bewegt. Er bewegt sich auf sie zu. Ihr stockt der Atem. Soll sie aufspringen und davon laufen? Oder soll sie lieber cool sitzen bleiben und ihn fragen, wieso er ihr die ganze Zeit hinterher rennt? Stocksteif hockt sie auf der Bank und wünscht sich, dass sie ihrer Mutter gesagt hätte, sie soll sie bei der Party abholen. Aber nun ist es zu spät. Ihr Handy liegt in ihrem Zimmer auf dem Schreibtisch. Etwas zum wehren, falls er sie angreift hat sie nicht. Vor Angst stumm, schreit sie innerlich nach Hilfe. ’Was soll ich nur machen?!’ Gedanken jagen durch ihren Kopf. Immer noch beobachtet sie den Typ wie er langsam auf sie zuschlendert.
Er, ein großer und kräftig gebauter Junge, hat sie, die Schönheit in der ganzen Stadt, nun schon eine halben Stunde beobachtet. Nun bemerkt er auch, wie sie verkrampft da hockt. Wie sie zu ihm schielt und kaum zu atmen traut. Macht er ihr Angst? Plötzlich steht sie auf. Kommt ihm entgegen. Er grüßt sie und fängt sofort ein Gespräch an. Ihre blauen Augen verzaubern ihn.
Unsicher ist sie aufgestanden und ihm entgegen gegangen. Â’Angriff ist die beste Verteidigung.Â’ So redete sie sich die Angst aus. Nun, wo sie mit ihm redet, ist die ganze Angst verflogen...
Unauffällig greift er mit der rechten Hand in seine Jackentasche und holt seine Pistole heraus, hebt sie unter das Kinn von dem Mädchen und zerrt sie in eine dunkle Gasse.
Schlucken traut sie sich nicht. Die Angst, die noch vorher verflogen war, ist wieder da. Nun ist sie verloren.
Â’Machs gut, geliebte Welt,Â’ war der letzte Gedanke den sie noch fassen konnte.

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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 29.12.2003    um 04:33 Uhr   

Irgendwie macht mir das angst und es schockiert mich...

Madleen
J.P.
Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 29.12.2003    um 14:13 Uhr   
Ich finde deien beiden Geschichten ein wenig zu pessimistisch und die Handlung zu vorhersehbar. Zumindest war das bei mir so. Schockiert hat es mich nicht.
Nekir
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 29.12.2003    um 14:14 Uhr   
Ich finde deine beiden Geschichten ein wenig zu pessimistisch und die Handlung zu vorhersehbar. Zumindest war das bei mir so. Schockiert hat es mich nicht.
Nekir
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 29.12.2003    um 14:14 Uhr   
Ich finde deine beiden Geschichten ein wenig zu pessimistisch und die Handlung zu vorhersehbar. Zumindest war das bei mir so. Schockiert hat es mich nicht.
Nekir
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Nutzer: Sasinia
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geschrieben am: 29.12.2003    um 14:59 Uhr   
sind auch erhlich gesagt meine aller ersten versuche, eine geschichte zu schreiben ...
muss noch kräftig üben. ;)
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 30.12.2003    um 14:24 Uhr   
sorry, wollte das nich dreimal posten, mein pc spinnt manchmal. vielleicht solltest du dich für deine ersten versuche nich an sowelche themen wagen.
Nekir
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