| "Autor" |
Schönheit im Auge des Betrachters |
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geschrieben am: 05.01.2004 um 15:49 Uhr
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Kalt und schwer liegt ihr Gewicht in meinem Griff, anonym... unpersönlich.
Nachdenklich wiege ich sie in der Hand, federnd...leicht, ein Paradoxon.
Wie kann etwas so kleines, so unbedeutendes so viel wiegen, obgleich es für einen Beobachter so leicht aussieht, wenn man es benutzt.
Leer ruht mein Blick auf ihr ..wie schön sie war in ihrem sterilen Glanz.
Wie Gift rann eine Vielzahl von Gedanken durch mein müdes Hirn, zuckend, blitzend mit Bildern aus vergangenen Tagen, Jahren und der wahrscheinlichen Zukunft.
Ich liebe sie...ich brauche sie, brauche sie mehr als alles andere, um meinen schweren Weg zu erleichtern.
Ich kann es nicht mehr hören, ich kann es nicht mehr sehen, doch vor allem will ich es nicht mehr hören.
Briefe, Stimmen, ....Hohn, nur Hohn...nichts weiter.
Sätze die mich innerlich zerreißen und nichts weiter zurücklassen als verfaulte, verweste, eiternde und blutende Reste eines Körpers, eines Geistes.
Ich wünschte mir ich wäre taub, dann müßte ich es nicht hören.
Ich wünschte, ich wäre blind, dann müßte ich es nicht lesen.
Ich wünschte, ich wäre nie geboren worden, dann hätten die die mir die Welt bedeuten, weniger Leid erfahren.
Doch Fehler sind korrigierbar; verspätet doch nicht zu spät habe ich die Lösung in der Hand.
Graziler, kühler Stahl, tröstend, verlockend.
Heute lösen sich meine Sorgen, mein Kummer und meine Ängste, dafür sitze ich hier.
Die Stimmen werden verstummen, die Buchstaben verblassen, die Seiten vergilben.
Ab heute ist alles vorbei.
Mutter... nimm mich zurück in deinen warmen Schoß, wo ich mich geborgen fühle, um auf meine Zeit zu warten, meine Zeit einen neuen Versuch zu starten oder geborgen in deinem warmen Dunkel zu vergehen.
Zeit, was ist schon Zeit...
Sacht lasse ich ihren kühlen Mund meine Schläfe küssen.
Bring mich zum Schweigen, laß mich vergessen.
Nur ein Muskelzucken noch, doch radiert es mich aus dem Buch des Seins, aus dem weiteren Verlauf der Geschichte.
Ein Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen, dann drücke ich ab.
© Max Sudden; Auszug aus 'Trümmer einer Seele' ein Büchlein, wo ich immer Gedichte reinschreibe, um erlebtes oder zukünftiges zu verarbeiten und zu kompensieren. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.01.2004 um 17:04 Uhr
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wow! irre geschrieben! MEHR MEHR! das gibt nen inspirationsschub ;)
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.01.2004 um 18:14 Uhr
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Schön geschrieben??? ich fand es eher erschreckend !!!
maxx darf ich mal fragen was dich bewog solche worte zu schreiben??
Von stil her sehr gut geschrieben, aber .......
Also mich inspiriert das nicht ,mich bringen solche zeilen zum nachdenken, und es stellen sich die fragen....
Wieso kommt jemand auf solche gedanken,soetwas zu schreiben?
Was möchte er damit sagen?
Elke
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.01.2004 um 19:04 Uhr
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Also ich finde es auch äusserst erschreckend.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht was da einem für einem inspirationsschub bringen soll...naja...
lula |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2004 um 09:14 Uhr
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Wow, das ist ziemlich hart, regt aber zum Überlegen an. Kann ich nicht anders sagen.....
Joleene |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2004 um 09:21 Uhr
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so erschreckend finde ich es nicht, ganz im gegeteil. erschreckend würde ich es finden wenn max es wirklich tun würde, ich denke mit dieser sache kann man dinge selber reflektieren, und so einfacher darüber hinwegkommen. ich mache es selber oft so das ich gewisse dinge, wünsche fantasien in eine solche form bringe, es hilft mir einfach damit besser umgehen zu können. und wie max selber schon anmerkte, es hilft besser zu kompensieren, und zu verarbeiten. wie oft habe ich in meinem leben schon die augen geschlossen, und den penner der mich angemachte gott wer weiß wie zusammengetreten, oder habe es einfach neidgergeschrieben. eine art frustabbau denke ich. es tut einfach gut, und es ist besser wenn ich solche dinge niederschreibe anstatt es wirklich zu tun.
mfg |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2004 um 17:33 Uhr
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*stimmt dead zu* so ists. und mich persönlich interessiert sowas und inspiriert soetwas WEIL es zum nachdenken anregt. ausserdem finde ich das der tot ein thema ist über das man unglaublich viel schreiben kann. allein shcon desshalb weil die menschen verschiedene meinungen dazu haben. für den einen ist es das ende, für den andern eine ruhepause oder eine erlösung. wie auch immer. schreiben lässt sich allemal gut darüber...
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2004 um 18:12 Uhr
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Miau...
Hat auch so ein Büchlein 'The wonderous pains of memory'. Wird Sev demnächst mal daraus vorlesen, drückt. Schön geschrieben :-) es Fesselt!
x-X-x
Kat |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2004 um 01:11 Uhr
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| Na da bin ich ja mal gespannt, Kätzchen. |
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