| "Autor" |
Gefangen im Traum |
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geschrieben am: 15.01.2004 um 22:14 Uhr
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Der weisse Raum, in dem ich verweile,
er lässt keinen Platz für Phantasie.
Obwohl ich ihn mit Freunden teile,
so plagt mich doch Monotonie
Die Schule ist kein Feind von mir,
Im Gegenteil, nein, wirklich nein!
Ich verweile meistens gern in ihr,
doch manchmal möcht ich einfach schrein!
Mein Blick schweift etwas verschwommen
umher in dem symetrischen Raum.
Die hellen Wände wahrgenommen
unwahr wie in einem Traum.
Der Raum beginnt, zu drehn,
Schweiss rinnt über die Haut.
Will nichts hören, will nichts sehn,
Wirre Stimmen sprechen laut.
Schrille Farben tanzen umher,
dämonisches Gelächter leis.
Der Schrecken staut sich mehr und mehr,
schwirrt um mich in einem Kreis.
Wessen Streich, ja, wessen Werk,
ist dieser schlechte Traum?
Aufs offne Fenster fällt mein Merk,
kühle Luft erfüllt den Raum.
Wie ein Blitz erreicht es mich,
die Idee der Flucht aus diesem Traum.
Ärger bringt es sicherlich,
doch das interessiert mich kaum.
Hinaus ins Freie möcht ich rennen,
verschwinden möcht ich, fort, hinfort,
mich zum eignen Herr ernennen,
an einem sorgenfreien Ort.
Während ich den Schnee betrachte,
die weissen Flocken beneide,
werde ich, nicht sehr sachte,
getüpft von einem Stückchen Kreide.
Einen finsteren Blick zum Werfer gesandt,
merke ich, die Stund ist aus,
Packe meine Sachen mit schweissiger Hand,
und mache mich auf den Weg nach Haus.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2004 um 01:06 Uhr
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Das gefällt mir. Auch die Form ist handwerklich gut gemacht.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2004 um 18:54 Uhr
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| Vielen dank *höflich verneig* *g* |
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