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der drache und das Mädchen teil4 |
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geschrieben am: 19.01.2004 um 21:35 Uhr
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also schlich der Drache um das Mädchen herum, bis er sie umschlang wie eine riesige Tigerpython. Und die Luft wurde immer dünner, als sie sich um ihren Hals legte, und ihr ins Ohr züngelte: " sag es...sag, dass du aufgibst. Es bleibt nichts mehr, du MUSST aufgeben!"
Sie nickte leicht, und sprach leise: "ich gebe auf."
Da liess der Drache mit einem Schlag los, und sah ihr überrascht ins Gesicht. "ist es wahr?!" fragte er freudig erregt.
"ja."
"Du musst es schreiben!" er hielt ihr aufgeregt bleistift und papier hin. sie schrieb: "ich gebe auf."
"aber was...WAS gibst du auf?" fragte er und züngelte in ihr Ohr.
sie schrieb auf das Papier: "Ich gebe ihn auf."
Da ging ein tiefes Raunen durch den Raum, der Drache wollte sich fast in seinem Rausch der Genugtuung vergessen.
"Du wirst seinen letzten Satz an dich nie vergessen, ist es nicht so?" sagte der Drache, und lächelte zufrieden.
"Das ist wahr." sagte sie.
"Das ging zu tief, richtig?"
"Ja, das ging zu tief." monoton klang es, und ihre Stimme hallte in jenem dunklem Raum.
"und dann noch all diesen Demütigungen..jaja..." er grinste.
"ich möchte jetzt gehen." sagte sie, und ihre monotone Stimme klang lauter.
"jaja..." der drache rieb sich ganz aufgeregt die Hände " bitte, bitte, geh nur. Du weisst ja, die Tür steht offen."
Sie trat hinaus.
Die Sonne schien draussen, es war warm.
Am Ausgang zur Drachenhöhle verwahrte sie das Fernrohr im hohen Gras, und wusste in dem Moment, dass sie es nicht mehr suchen würde. Es würde gefunden werden, von jemandem, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Nicht mehr von ihr. Daneben ging das Meer, und ihre Füsse wurden von der Gischt der Wellen benetzt.Sie wünschte ihm in dem Moment vielleicht den Himmel.
Der Weg, der vor ihr lag, war gerade und fester Boden. Nicht steinig.
Er begann mit einem Regenbogen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.01.2004 um 23:43 Uhr
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Hach, ich liebe Geschichten die so enden ... .
Kenne die Dame zwar nicht,
und weiß auch nicht was die feinfühligen Chatter
aus diesem Forum empfehlen würden.
Ich empfehle den "Seelenwind"
Kennst du den sachten warmen Wind
Der leise deine Seele umschmeichelt
Ganz heimlich kommt er durch jede Tür
Und über noch so hohe Mauern
Ungesehen berührt er dich
Die Wunden kühlt mit ruhiger Hand
Vertreibt dunkle Wolken und Schatten
Bringt Licht ins Dunkle wo Schmerzen sind
Er ist ein Freund und kommt in der Not
Er zieht und zerrt mit ruhiger Macht
Läßt dich nicht im Dunkeln ruhen
Aus seinem Atem formen sich Flügel dir
Dann weht er weiter und dreht sich nicht um
Ein Vagabund ist er im Fluß des Lebens
Und wenn der Wind gegangen ist
Schlägst du mit deinen neugeborenen Flügeln
Fliegst los und entfachst einen neuen Wind
Ihm zu Danken Zeichen der Wiedergeburt
(Thomas Mende)
Skar
Geändert am 20.01.2004 um 23:45 Uhr von Skar47 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.01.2004 um 07:44 Uhr
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das ist ein schönes Gedicht. dankeschön!
Fred Endrikat hat mir nicht so gefallen.(zwinker).
In Wahrheit trägt uns der Schmerz über uns hinaus, und wir werden ein Stückchen mehr das, was wir sind.
Werde, was du bist. und vielleicht ist das Leben nur eine Funktion?
mit lieben Grüssen, und in der Hoffnung, auch einmal ein Gedicht für skar aus dem hut zaubern zu dürfen.
kris
Geändert am 21.01.2004 um 07:57 Uhr von diekristallfrau Geändert am 21.01.2004 um 08:07 Uhr von diekristallfrau |
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