| "Autor" |
Sänger in Ketten |
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geschrieben am: 25.01.2004 um 17:42 Uhr
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Allem Anfang kann man wehren
Jedem Kind den Krieg erklären
Und verrückte Träume als als Verrat verschrei'n
Doch aus Kindern werden Leute
Und die Utopie von Heute
Wird die Wirklichkeit von übermorgen sein
Nichts lähmt die Kraft in den Flügelschlägen
Wenn es die Schwalben nach Süden zieht
Ich könnt den Sänger in Ketten legen
Aber niemals sein Lied!
Ihr könnt alle Unbequemen
an die kurze Leine nehmen
Für den Geist der Freiheit gibt es keinen Zaum
Träumer, die die Welt gestalten
Kann die Macht gefangen halten
Aber keine Macht der Welt fängt einen Traum
Mag der Gedanke auch Furcht erregen
Dass unser'n Träumen Gewalt geschieht
Ich könnt den Sänger in Ketten legen
Aber niemals sein Lied!
Ganze Völker könnt ihr knechten
Unterdrücken und entrechten
Und dem Freiheitsdrang den Weg der Flucht verbau'n
Immer werden Idealisten
Wagemutig gleich Artisten
Sich auf's dünne Hochseil ihrer Hoffnung trau'n
Die stärkste Kette ist nichts dagegen
Sie ist so stark wie ihr schwächstes Glied
Ich könnt den Sänger in Ketten legen
Aber niemals sein Lied!
Ihr könnt alle Querulanten
Zu Verbrechern und Verbannten
Und für vogelfrei und abschussreif erklär'n
Ihr könnt Engelsflügel lähmen
Doch wer weiss wohin wir kämen
Wenn die letzten Engel abgeschossen wär'n
Solang' wir singend die Welt bewegen
Bestimmen wir, was mit uns geschieht
Ich könnt den Sänger in Ketten legen
Aber niemals sein Lied!
Der Fluch fängt Feuer und führt zum Segen
Wie die Zündschnur zum Dynamit
Ich könnt den Sänger in Ketten legen
Aber niemals sein Lied!
Von Luni-das Abschiedswerk |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 17:57 Uhr
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Ja ja der Udo ist eben der einzig wahre...
Nekir |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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