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geschrieben am: 29.01.2004 um 11:36 Uhr
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so stand er da, auf des galgen boden, traffen ihn auch die letzten strahlen der abendsonne, fast gebländet, sie ihn haben, gebunden, seine arme auf dem rücken was tat ich nur, was....was hab ich getahn? war sein wort, verborgen im gedanken, zierten, jene narben, des kampfes seine arme, seinen nackten oberkörper, kratzer,
schnitte, wunden tief und nicht all zu alt, um den hals, auch schon der strick gebunden was ich auch tat, es war gerecht und doch steh ich nun hier oben, und bei der
morgenröte, wird der boden mir gezogen, ja ich habe sie getötet und würd dies nocheinmal tun schloss er langsam seine lieder, der mond schien hell und voll
warf sein schatten weit und den des galgen noch steh ich hier und kann mein schatten sehen, ich sehe mich......oh du wilder knochenmann, lass ab von mir, denn
weisst auch du, das was ich tat, war mein recht was gerade noch gedacht lass ab von mir, ich bin nicht schuld!!! ward nun geschrien, verzweiflung
und die wut stieg auf in ihm, denn traff ihn keine schuld
und so verging die ganze nacht, ward sein begleiter auch der tod ich kann Dich sehen, was treibst Du für ein
spiel mit mir, spiele jene deren zeit gekommen, lass ab.... lasse ab von mir!!! des todes antlitz er gesehen, in seiner angst, in seinem wahn ich treib
kein spiel mit Deinem leben, ich bin immer hier gewesen, doch fürchte Dich nicht nun Deine zeit ist fast gekommen eine stimme, gar fürchterlich kalt und fast
gekreischt, doch ward sie ruhig und gar freundlich, bis nun sich versammelt hat das volk um ihn, sein herz raste
wie ein wildes tier, der schweiss sich auf der stirn
gebildet, die menschen, sahen ihn, behielten ruhe ihrer zungen, auch manche trugen trauer ihren herzen und der augen, andere kicherten und schmunzelten, nun auch kam der
richter, seine soldaten und der vollstrecker, gefragt waurd der, des todesurteil, nach einem letzten worte, doch spricht der tod nicht mit dem leben in worten und so
schwieg er still und dacht sich nur wie kann ich sprechen, hat die angst mir doch die zunge gefriehren lassen, nun ist sie mir gekommen, meine zeit und
zugleich auch die menschen, ihn bewarfen mir faulem gemüse, und lachten, doch blieben auch die einigen, die um seine unschuld wussten, ihre ruhe und senkten ihre häupter
ein trommelwirbel ward zu hören, das gelächter verstummte das werfen ruhte nein...noch nicht, ich bin nicht so weit, nein, haltet ein doch konnt nicht hören
sein gedanken, auch nur ein ohr, und gezogen wurd der strick ganz eng um seinen hals, die luft ihm raubend, kurz die ruhe jener trommel, dann gezogen wurd der boden und
ALLE...Alle verstummten, selbst die lachenden, als hörten sie sein nacken knacken, wie der knochen brach, so manch weib hielt die hand sich vor dem munde, welcher offen stand
Alle augen waren weit geöffnet, als sahen sie die seinen, weit waren seine augen nun geöffnet, seine angst und sein leid waren in jenen zu sehen und auch seine unschuld
so manch einem rann die träne die wange hinab, doch selbst der richter erkannte die unschuld in den toten augen, nur kurz ward durchbrochen die stille, durch das brechen
weiterer knochen im leibe, des hängenden, stillschweigend ward die menschheit um des toten leib herum, und auch manch mann fing das kotzen an, als sah das gesicht des
leidenden nun toten, als ward der mund geöffnet und hing schlaff die zunge, das bein gezittert nur aus nerv, und brachen, brachen weitere knochen, die die stille brachen
die stille ward so stumm, das hörte man den schweiss, welcher von der stirn des toten leibe, zu boden tropfte, und fielen auch zu boden, die die den toten kannten
doch nur ein mensch in der menschenmasse, zu zittern vor angst bagann, denn sah auch er nunmehr den tod, welcher ihn anlächelte, doch traurig schaute Du, Du bist der
grund des toten hier, Du bist des schuldes nicht erkannt
sprach der tod, der toten worte und brach die stille nur für des schuldigen ohr nein, nein, das kann nicht sein, das darf nicht sein, ich hab getötet,
nicht der hängende, nicht der tote sprach der tötende, mehr schreiend in die menschenmasse, und wer auch schwieg, der schweigt nimmer, Alle liessen trauer sprechen
und tratten auch die soldeten dem mörder näher, so ergriff ein schwert er nun, rammte den griff er in die erde, und liess sich fallen, fallen hat sich lassen in die scharfe
klinge, welche sein leib mit leichtigkeit durchbohr
hinab rann das blut, der klinge entlang, aud dem munde,aus der wunde
"moses" |
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