| "Autor" |
Trauer |
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geschrieben am: 29.01.2004 um 13:42 Uhr
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Auf des Meeres Wogen treibe ich umher,
SehŽdie Wellen toben, die Last auf mir ist schwer.
Unter mir die Planken knarren wegen meiner Bürde Pein,
LassŽ mich noch ein Weilchen harren, fühlŽich mich doch endlos klein...
In weiter Ferne stöhnt ein Schiff,so traurig wie das Meer,
Und unter mir da liegt ein Riff, ich sehnte es so sehr.
Das Ungetüm die Segel reckt in kalte Meeresluft,
Ich hab mich in mir selbst versteckt, mit salzigem Wasserduft...
Das Schiff ist nun zum Greifen nahŽ, das Liebchen steht an Deck,
Plötzlich sind die Stimmen da, ich wünschte sie wärŽn weg.
Das Liebchen winkt und schreit so laut, doch ach wie wehŽwird mir.
Das Meer hat meinen Sinn geraubt, ich wär so gern bei ihr...
Doch eilen muss ich mich noch Jahre, bis meine Zeit gekommen mag,
So lieg ich einst auf dieser Bahre und verfluche diesen Tag...
Das Schiff sticht lautlos weiter fort, das Liebchen weint mir nach,
So treff ichŽs an dem andernŽ Ort, ertrage viele Schmach...
Bis ich mein Liebchen küssen darf, so sehr ich es gewollt,
trifft mich des Schicksaals Klinge scharf, ich zahle meinen Sold...
~fin~
Geändert am 29.01.2004 um 15:14 Uhr von Federlos |
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