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Ich sitze hier und schreibe wieder

Nutzer: Arekanderu
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geschrieben am: 04.02.2004    um 19:06 Uhr   
Ich sitze hier und schreibe wieder, weil mich die Muse küsste. Was würde ich nur tun, wenn ich das nich dürfte, sondern Feiern müsste? Bin frei von allen Zwängen, hab die hinter mir gelassen, die stehen aber trotzdem drängeln. Ich versteh diese Welt nich immer und jedes Mal wenn ich es versuche wird es nur schlimmer. Gehe dann unter in Unverständnis, kann nich lachen nur weinen, doch dann kommt wieder die Erkenntnis. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig, kann tun und lassen was ich will! Doch was ist es was ich will? Schoppenhauer sagte mal das der Mensch zwar tun kann was er will, doch er könne nich wollen was er will. Das versteh wer will, dachte ich. Drüber nachgedacht und gemerkt da ist was dran, oder nich?! Wir sind alle auf der suche nach diesem oder jenem doch jeder will nur nehmen und nich geben. Ich will damit ja nich sagen ich wäre anders doch kann ich es nich länger tragen. Ich muss aufstehen und was sagen. Euch aufwecken, euch dazu bringen euch nich länger zu verstecken. Steht auf, wenn euch was nicht passt!!! Oder geht mit den anderen unter und lasst, euch ruhig weiterhin verarschen, ihr seid ja dann auch weiterhin die braven. Nur werdet ihr dann merken das mit dem Strom zu schwimmen nich immer das beste ist, denkt in einsamen stunden an meine Worte und vergesst eure anerzogenen Verhaltensweisen, denn sie stammen nich von Weisen. Sie Stammen von der Gesellschaft die uns zu dem Formen will wie sie es gerne hat. Und sie hat uns im Griff. Wir spüren jedes mal ihr Gift in den unsichtbaren Wunden. In allen einsamen Stunden oder mit dem Besten Freund den wir haben. Und doch laben wir uns alle an den Schrecken der Zivilisation in der wir alle leben. Tun es ab wie das Naturgesetz der Gravitation. Ich denke also bin ich. Oder ist es so das ich alles nich versteh? Mit jedem falschen Wort einen Schritt näher an den Abgrund geh?

Ich sitze wieder hier und texte in langen Stunden und meine tiefsinnigen texte heilen meine Wunden. Zuwenig Platz in meinem Hirn um alles zu behalten darum schreibe ich, anstatt zu beten und die Hände zu falten. Rafft ihr es nich?! Keiner hört euch in Einsamkeit! Ihr müsst euer Leben selbst in die Hand nehmen und laufen. Jammert nich, denn der Weg ist weit. Ich weiß schon gar nicht mehr was vertrauen ist. Wurde zu oft enttäuscht von zu vielen Menschen von denen ich dachte sie würden zu mir stehen. Mit mir meine Wege teilen und auch mit mir gehen. Habe zu viele falsche Freunde und zu wenig wahre Feinde. Manchmal erscheint mir der Tot als einziger Ausweg, doch dann sehe ich immer wieder Licht am relativen ende meines Wegs. Er ist jedoch nie zu Ende und ich ändere zu oft seine Richtung.
Manchmal wünschte ich mir tot zu sein, doch dann erkenne ich wieder Sinn im meinem sein und mache weiter. Kämpfe weiter. Jedes Mal bekomme ich einen tritt aber dennoch weiche ich keinen Schritt. Ich stehe wieder auf nach jedem Schlag. Warum ich das mache ist es was ich mich frag. Ich habe es satt immer nur zu fighten und alleine meinen Weg zu bestreiten. Bin es müde immer der dumme zu sein und Nachts allein in die Dunkelheit zu schreien. Ist genug nicht irgendwann genug? Die Antwort darauf ist genug ist nie genug,...



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