| "Autor" |
~Geschichte~ |
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geschrieben am: 13.04.2004 um 12:08 Uhr
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Geschichte
Sommerlaune,
ich bin nur im Raume, nicht in der Zeit,
habe alles mitgenommen und vergesse die Trunkenheit.
Abendstimmung,
ich verdränge nicht die Wirrung, verdränge nur das Leid,
habe die Lampe gelöscht und entzünde den Scheit.
Mordlust,
dir war nicht bewusst, dir war nur der Neid,
hast den Hass getrieben und lähmtest die Heiterkeit.
Mondreiz,
wir sind nicht Geiz, sind nur entzweit,
haben den Boden verloren und finden die Ergebenheit.
Todesekel,
sie sind verschwunden, bin bereit,
verlasse den Raum und betrete die Zeit.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.04.2004 um 21:31 Uhr
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(Nach langer, langer Zeit mal wieder einen Blick ins Forum wirft und Iram einen... freundlichen Tritt gegen's Schienbein ob des "Räuber mit Herz" verpasst.)
So, nun aber zu unserem Hobbypoeten! fg
Man merkt dich beschäftigt das Phänomen von Raum und Zeit. Klugscheiß nicknickt und das ganze weiter begutachtet.Hm und dann sind da noch diese Schlagwörter wie "Mord" und "Tod". Ach, du hast meinen Drohbrief also schon erhalten? Die Post war auch mal langsamer...
Hektisch die zerschnipselten Zeitungen in den Mülleimer stopft und das ganze fröhlich pfeifend in Brand steckt.
Hab ich nie erwähnt, dass ich nachtragend bin? Setzt sein aller dreckigstes Grinsen auf. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.04.2004 um 05:35 Uhr
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*sich grinsend raustummeltz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.05.2004 um 14:34 Uhr
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Mit dem Erscheinen eines Wolkenbandes
ersterben die letzten Strahlen des gellenden Lichts.
Verwischt sind die Spuren des nächtlichen Brandes,
der Seelen verwandelt' in Nichts.
Graue Asche bedeckt die Erde,
die längst schon gefroren zu Stein,
die ich nie wieder betreten werde,
gestorben - und wieder allein.
Iram, 2002 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.05.2004 um 23:27 Uhr
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Sehr ansprechende Lyrik, Iram. Mein Kompliment.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2004 um 14:24 Uhr
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Schön geschrieben, spricht einen an. lächelt Bin beeindruckt von deinem Sprachstil...
eure _anima_ P.L. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.05.2004 um 01:48 Uhr
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Spiegelaugen starren mich an.
In stumpfem Grau, dort wogte das Meer,
Wellenglanz und Horizont-
ich sehe nicht mehr hin.
Endlos erklang das Rauschen,
Wolken kämpften durch der Bäume Spitzen-
ich höre nicht mehr hin.
In tiefem Schwarz lag eine Brücke,
ein Ort, eine Rettung,
ich finde nicht mehr hin.
In gleißendem Weiß blendete mich die Sonne,
nun trübt Regen meine Sicht.
Felsen ragten eisern in den frohen Wind-
abgetragen.
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