| "Autor" |
Der Pfad zum ich |
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geschrieben am: 18.02.2004 um 10:07 Uhr
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Der Pfad zum ich
Heute hab ich mich zurückgelassen
die vielen Ruinen von Gefühlen
all das, was mich verleitet zu hassen
Nie mehr nach Überlebenden wühlen
Nie mehr den Staub zerstörter Hoffnungen inhalieren
während blutige Finger sich in den Trümmern verkrallen
seichte Augen sich nur auf das eine konzentrieren
um den Verstand daran zu hindern ins Dunkel zu fallen
Heute bin ich über mich selbst hinausgegangen
über die Grenzen der Ignoranz und Selbstsucht
vorbei an Bäumen an denen meine Wünsche hangen
mit schnellen Schritten wie auf der Flucht
Ich hörte die Schreie verlorener Gedanken im Sumpf der Zeit
sah Galgen mit gordischen Knoten auf denen Träume hangen
Ich fühlte den kalten, einlullenden Hauch von Selbstmitleid
und merkte wie die Schnitterin versuchte mich zu fangen
Heute sagte ich dem Menschsein auf Nimmerwiedersehn
und verließ die Ebene der hohen Ziele und Sehnsüchte
um wieder zur Saat zu werden, um ewig zu bestehn
Doch nicht das Leben ist es wovor ich hier flüchte
Denn heute umarmte ich den Funken im ewigen Feuer
um selbst Feuer zu werden und den Weg zu weißen
denn ein Irrlicht ist alles was uns gut und teuer
Gepäck und Gebirge das nur behindert beim Reisen
-=metAMorphosIs=- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2004 um 11:39 Uhr
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erster Gedanke: gefällt mir!
zweiter Gedanke: zieh feste Schuhe an auf deiner Reise.
dritter Gedanke: wenn ich das Gedicht lese, denke ich an Leute, die vertieft in laute Selbstgespräche, in langen Mänteln zu jeder Tageszeit durch die Stadt irren. :)
sweety
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